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Taktische Flexibilität als Trumpf

19.03.2017 Lizenzmannschaft

Hätte sich ein unbedarfter Beobachter am Samstag in den Ronhof verirrt – den Tabellenführer, der bei diesem Spiel dabei sein sollte, hätte er in den Minuten nach dem Anpfiff wahrscheinlich in den weißen Trikots vermutet. Mit breiter Brust, Überlegenheit in den Zweikämpfen und vielen ansehnlichen Spielzügen dominierte das Kleeblatt die erste Halbzeit gegen den VfB Stuttgart. An dieser Stelle sind wir ja durchaus auch mal kritisch – doch, wenn man an dem Auftritt der ersten 45 Minuten überhaupt etwas kritisieren wollte, dann lediglich, dass es „nur“ 1:0 hieß. Denn auf Grund der Überlegenheit der SpVgg hätten sich die Schwaben auch über einen höheren Rückstand nicht beschweren können. Dieser Satz sagt schon alles über die gesamte Entwicklung am Laubenweg. Im Hinspiel noch chancenlos, holte sich das Kleeblatt im Rückspiel nun einen verdienten Erfolg gegen den Absteiger, der doch so gerne auch gleich wieder ein Aufsteiger sein möchte.

Bei eingehender Analyse kann man auch Faktoren für diesen Erfolg finden, den auch die Gäste fair als verdient anerkannten. Seit das Kleeblatt taktisch flexibel agiert, wird es auch für einen Gegner wie den qualitativ für Zweitligaverhältnisse sicherlich überdurchschnittlich besetzten VfB schwierig, sich einzustellen. Die Umstellung auf eine Abwehrviererkette und einige veränderte Positionsaufgaben im Mittelfeld hatten die Schwaben nicht auf dem Zettel, das Überraschungsmoment nutzte die SpVgg aus. Und auch im Spiel wechselte die Elf von Janos Radoki mehrmals die Grundordnung, gerade so wie es gerade gepasst hat. Überdeutlich wurde außerdem in der Endphase, als die Gäste mit Macht auf den Ausgleich drängten, dass sich das Defensivverhalten der Kleeblatt-Kicker im Vergleich zur Vorrunde mehr als deutlich verbessert hat. Wesentlich engmaschiger und aggressiver wird verteidigt und so konnten die Schwaben auch mit einer Fünfer-Angriffsreihe nicht den Ausgleich erzielen.

Auch in den letzten Minuten konnten sich die SpVgg-Spieler also des Gegners erwehren, was zeigt, dass die harte Vorbereitung in hiesigen Gefilden die richtige Entscheidung war. Dass die Kleeblättler meist einen Schritt schneller waren als ihre Gegner (was die Stuttgarter als Kritikpunkt an ihrer eigenen Mannschaft ausgemacht hatten) ist klares Indiz dafür, dass man auch körperlich mit den Topteams mithalten kann.

Ganz nebenbei: Wie wichtig der Aufschwung in der Rückrunde ist, zeigt auch die Entwicklung am Tabellenende. Die Abstiegsbedrohten geben nicht nach, und möglicherweise trifft es am Schluss noch einen Verein, der zur Winterpause absolut nicht damit gerechnet hat, in die Bredouille zu geraten. Umso schöner, dass es beim Kleeblatt mit Tabellenplatz sechs auch im Tableau den Aufschwung abzulesen gibt. Aber es ist wichtig, mit Seriosität und Konzentration weiter hart zu arbeiten, denn, das hat bei aller Freude auch Trainer Janos Radoki richtig bemerkt: Selbst beim Sieg gegen den Tabellenführer sah man noch genug Dinge, die man verbessern kann. Als eines der besten Teams der Rückrunde und mit sieben Spielen ohne Niederlage in Folge kann man diese Arbeit in der nun folgenden Länderspielpause aber mit viel Freude verrichten…



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