
Der nächste Schritt - Robert Zillner brennt auf sein Debüt in Liga 2
Er war der erste Neuzugang, den die SpVgg im Sommer für die laufende Saison präsentierte und er wird auf Grund einer Verletzung leider auch der Letzte sein, der sein Debüt im Trikot der Lizenzmannschaft geben wird. Schon im März 2011 verkündeten die Verantwortlichen des Kleeblatts den Wechsel von Robert Zillner von der SpVgg Unterhaching an den Laubenweg. „Das familiäre Umfeld und die sportliche Perspektive haben mich überzeugt“, sagt der 26-Jährige heute.
Die 2. Bundesliga vor Augen verletzte er sich in einer der letzten Trainingseinheiten bei seinem alten Arbeitgeber am Fuß so schwer, dass er erst vor sechs Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnte. „Das war eine lange und harte Zeit für mich“, blickt der gebürtige Niederbayer zurück. Jetzt ist „Zille“, wie er in Mannschaftskreisen gerufen wird, wieder beim Team und hofft, demnächst im Aufgebot der SpVgg zu stehen: „Ich bin konditionell schon wieder voll auf der Höhe. Mir fehlt manchmal noch die Handlungsschnelligkeit.“ Im Moment sammelt er in der U23 Spielpraxis und hat auch seinen Anteil am erfolgreichen Abschneiden der Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück.
Seine Karriere begann er als 5-Jähriger beim TSV Wegscheid, der rund 30 Kilometer von seiner Geburtsstadt Passau entfernt ist. 2005 wurde er von Spähern der Hachinger entdeckt und für die Reserve der Münchner Vorstädter verpflichtet. Im selben Jahr begann sich Zillner auch um sein zweites Standbein zu kümmern. Er schrieb sich an der TU München für „Sportwissenschaften“ ein. „Nach vier Semestern musste ich unterbrechen, da das Profi-Geschäft und das Studium nicht mehr miteinander vereinbar waren“, erzählt Zillner. Denn nach starken Leistungen in der II. Mannschaft holte ihn ein ehemaliger Fürther in den Profi-Kader: Ralph Hasenhüttl, der von 2000 bis 2002 die Fußball-Schuhe fürs Kleeblatt schnürte, tat Recht daran.
In 102 Spielen erzielte Zillner 15 Tore und stand im Fokus einiger Bundesligisten. Neben den beiden Münchner Klubs wurde der SC Freiburg mit ihm in Verbindung gebracht. Den Zuschlag erhielt allerdings die SpVgg aus Fürth – dort wird der sympathische Niederbayer den nächsten Schritt machen.
(Porträt aus dem Kleeblatt Magazin Nr. 5 vom Sonntag, 25. September 2011)
| Platz | Verein | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | SpVgg Greuther Fürth | 70 |
| 2 | Eintracht Frankfurt | 68 |
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 62 |
| 4 | FC St. Pauli | 62 |
| 5 | SC Paderborn | 61 |
| 6 | TSV 1860 München | 57 |
| 7 | 1.FC Union Berlin | 48 |