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34 Tayfun Pektürk

Endlich wieder auf dem Platz – Tayfun Pektürk seit April beim Kleeblatt im Training

Testspiele in der Vorbereitungszeit sind eine willkommene Abwechslung für Fußballer. Statt schnöder und schweißtreibender Fleißarbeit auf dem Trainingsplatz kann man sich, vor allem zu Beginn der Saison, beim Scheibenschießen gegen unterklassige Vereine austoben. Für Tayfun Pektürk jedoch hatten die ersten Spiele vergangene Woche mit dem Kleeblatt noch ganz andere Bedeutung gehabt. „Es war richtig super, wieder auf dem Platz zu stehen.“

Anfang des Jahres war der wendige Angreifer bei seinem bisherigen Klub Eintracht Trier aus dem Kader gestrichen worden. Nach dem Abschied von Mario Basler als Coach im Februar war es drunter und drüber gegangen bei den Trierern, und so flüchtete Pektürk frühzeitig ins ruhige Fürth. Seit Anfang April durfte er beim Kleeblatt schon mittrainieren, doch spielen durfte er nicht. Das ist natürlich hart. Und so ist der 22-Jährige nun begierig auf jede Minute, die er bei einem offiziellen Spiel auf dem Platz stehen darf. Kein Wunder also, dass seine Vorfreude auf die beiden Vorbereitungspartien gegen den FSV Erlangen-Bruck und den SV Sandhausen in den nächsten Tagen groß ist.

„In Sandhausen werden wir sicherlich zum ersten Mal so richtig gefordert“, weiß Pektürk. Der 14. der vergangenen Drittligasaison ist in der Vorbereitung schon ein Stück weiter als das Kleeblatt, immerhin beginnt die Dritte Liga bereits ein Monat vor den beiden anderen Profiligen. Pektürk hingegen möchte am Samstag in Sandhausen zeigen, dass er tatsächlich eine Verstärkung für die SpVgg darstellt. Wo er dabei in der Offensive zum Zuge kommt, ist ihm egal. „Ich kann eigentlich vorne auf allen Positionen spielen“, sagt der wie Thomas Kleine in Wermelskirchen geborene Stürmer.

Dass man bei der SpVgg eher auf offensiven Fußball setzt, war für Pektürk, der wie seine vor fast 40 Jahren aus Istanbul nach Deutschland gekommenen Eltern die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, einer der wichtigsten Gründe, warum er an den Ronhof kam: „In Koblenz ging es immer nur gegen den Abstieg. Hier in Fürth haben wir eine Mannschaft mit sehr viel Potenzial, das ist etwas ganz anderes“, vergleicht Pektürk seinen alten und neuen Arbeitgeber.

29 Mal kickte Pektürk von 2007 bis 2009 für die TuS in der Zweiten Liga. Sein fußballerisches Rüstzeug hatte er in der Jugend unter anderem bei Bayer Leverkusen und dann beim FC Schalke 04 bekommen. Pektürk ist beidfüßig und schnell und hat als Junior viele Tore erzielt. Nun hofft er, dass er die lange Spielpause möglichst schnell wegsteckt. Körperlich fit ist der 1,75 Meter große Angreifer nach seinen Trainingsmonaten bei der SpVgg sowieso. „Mit zunehmender Spielpraxis werde ich auch wieder meine optimale Leistungsfähigkeit erreichen“, ist sich Pektürk sicher.

(Porträt aus dem Juli 2010)

Position
Mittelfeld
Geboren
13.05.1988 in Wermelskirchen
Größe / Gewicht
1.76m / 75kg
Im Team seit
01.07.2010
Rückennummer
34
Nationalität
Deutsch
bisherige Vereine
SV Wermelskirchen (1994-2001), Bayer Leverkusen (2001/02), SV Wermelskirchen (2002-2004), Wuppertaler SV Borussia (2004/05), FC Schalke 04 (2005-2007), TuS Koblenz (2007-2009), Eintracht Trier (9/2009-2/2010)

Tabelle

PlatzVereinPunkte
1SpVgg Greuther Fürth70
2Eintracht Frankfurt68
3Fortuna Düsseldorf62
4FC St. Pauli62
5SC Paderborn61
6TSV 1860 München57
71.FC Union Berlin48

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