
Neben einer sportlichen Ausbildung soll den Jugendspielern auch eine gute schulische und berufliche Ausbildung ermöglicht werden. Die SpVgg Greuther Fürth legt großen Wert darauf, dass die Spieler einen dualen Ausbildungsweg verfolgen. Dass bedeutet, dass jeder Spieler im Nachwuchsleistungszentrum einerseits sportlich durch den Verein ausgebildet wird, andererseits aber auch die schulische oder berufliche Ausbildung intensiv unterstützt und begleitet wird. Um diese Förderung gewährleisten zu können sind wichtige Kooperationspartner notwendig.
Die Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) der SpVgg ist ein besonderes sportliches und schulisches Angebot, das sich an die Leistungsfußballer im Nachwuchsleistungszentrum richtet. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Fürther Schulen kann so ein leistungsförderndes Umfeld geschaffen und die schulischen Anforderungen mit den Anforderungen des Leistungssports in Einklang gebracht werden.
Ohne die Partnerschaft zwischen Schule und Verein ist eine gezielte Förderung der sportlichen Fähigkeiten nicht möglich. Der obligatorische Trainingsumfang ist kaum zu realisieren, wenn der Verein keine enge Bindung zu den Lehrkräften und Schulen der Spieler sucht.
Das Training im Rahmen der Schulkooperationen findet zwei Mal wöchentlich auf dem Trainingsgelände der Schulpartner bzw. auf dem Trainingsgelände der SpVgg Greuther Fürth statt. Die Übungseinheiten werden von Trainern des Nachwuchsleistungszentrums der SpVgg Greuther Fürth geplant und durchgeführt. Das primäre Ziel der Trainingseinheiten ist die individuelle Förderung der Talente. Es werden Stärken weiter ausgebildet, Schwächen abtrainiert und positionsspezifische Techniken gezielt geschult. Die Belastungssteuerung erfolgt über genaue Absprachen zwischen den Mannschaftstrainern. Eine geringe Belastungsintensität ist im Schulprojekttraining gegeben, da hier hauptsächlich an technischen Schwerpunkten gearbeitet wird.
Viermal wöchentlich wird allen Nachwuchsspielern, die eine der Partnerschulen besuchen, eine Hausaufgabenbetreuung angeboten. Ausgebildete Lehrer oder Lehramtsstudenten stehen den Jugendspielern für auftretende Fragen bei ihren Hausaufgaben zur Verfügung. Zudem werden die Nachwuchsspieler im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung gezielt auf anstehende Schulaufgaben oder Abschlussprüfungen vorbereitet.
In der Mensa des Helene Lange Gymnasiums werden die Nachwuchsspieler verpflegt, so dass die Wege zwischen Schule, Zusatztraining und Hausaufgabenbetreuung kurz gehalten werden.
| Name | Schulart | Ansprechpartner |
| Leopold-Ullstein-Realschule | Realschule | Mathilde Eichhammer, Sonja Weber |
| Helene-Lange-Gymnasium | Gymnasium | Klaus Ströhlein |
| Otto-Seeling-Schule | Mittelschule | Michael Kirstein |
| Hans-Böckler-Schule | Wirtschaftsschule | Jan Gilbert |
| Seeackerschule | Grundschule | Herbert Dröse |
Im Nachwuchsleistungszentrum der SpVgg Greuther Fürth wird nicht nur Wert auf eine gute sportliche Qualität gelegt. Auch auf die berufliche Ausbildung wird geachtet. So müssen alle Nachwuchsspieler des Kleeblatts zur Schule gehen, eine Ausbildung absolvieren oder eine weiterführende Bildungseinrichtung besuchen. Die SpVgg Greuther Fürth hilft ihren Nachwuchsspielern natürlich auch bei der Suche nach Ausbildungs- bzw. Praktikumsplätzen. Tatkräftig unterstützt wird das Kleeblatt dabei von Oliver Fürstenhöfer. Der Fürther Unternehmer fördert den Nachwuchs als Kleeblatt-Partner nicht nur finanziell, sondern steht auch als Ausbildungsberater mit Rat und Tat zur Seite. Auf seine Vermittlung hin bekommen die Nachwuchsspieler bei Betriebsbesichtigungen Einblicke in verschiedene Berufsfelder.
Interessierte Unternehmen, die Praktikums- oder Ausbildungsplätze anbieten, können sich gerne mit dem Juniorenbüro der SpVgg in Verbindung setzen.
Für weitere berufsvorbereitende Maßnahmen wie Bewerbungstraining oder berufliche Laufbahnberatungen steht den Nachwuchsspielern der SpVgg Greuther Fürth „Elan“, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft der Stadt Fürth, als kompetenter Sozialbegleiter zur Seite.
Die SpVgg Greuther Fürth organisiert mehrmals in einer Saison Betriebsbesichtigungen. Dabei sollen die Jugendspieler Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten.