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Vereine aus der Region werden Jugendpartner der SpVgg Greuther Fürth

Die SpVgg Greuther Fürth wird in den nächsten Wochen Partnerschaften mit mehreren Sportvereinen in der Region eingehen. Ziel der neuen Kooperationen ist die Förderung des Juniorenbereiches. Erste Jugendpartnervereine der SpVgg sind der SC Adelsdorf und der SV Rednitzhembach.

Die Vereinbarung mit dem SC Adelsdorf hat sich bereits vor einigen Wochen angekündigt. Die Adelsdorfer stellten Ende Januar ihr eigenes Jugendförderkonzept vor, mit dem zusätzliche Mittel für die rund 400 Kinder und Jugendlichen gewonnen werden sollen. Die SpVgg hatte schon damals signalisiert, dass man ebenfalls einen Beitrag leisten will. Günter Gerling, Vizepräsident der SpVgg Greuther Fürth und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des Zweitligisten: „Wir wollen den Trainern bei den Jugendpartnervereinen weitere Trainingsmethoden und Inhalte vermitteln. Es ist wichtig, dass die Leute in den Vereinen Kinder an den Fußball heranführen und die Spieler ausbilden.“ Neben der Fortbildung der Übungsleiter durch Trainer des Nachwuchsleistungszentrums soll Trainern der Partnervereine auch die Möglichkeit gegeben werden, bei Trainingseinheiten im Fürther Sportzentrum zu hospitieren. „Mit unseren Trainern sich direkt beim Training auf dem Platz auszutauschen und Beispiele aus der Praxis im eigenen Verein anzuwenden, bringt allen Beteiligten Vorteile“, so Gerling weiter. Die SpVgg erhofft sich dabei, dass talentierte Spieler sich weiter verbessern und so auch für das professionell geführte Nachwuchsleistungszentrum des fränkischen Traditionsvereins interessant werden. „Hochbegabte Spieler können sich bei uns entwickeln, sie werden gefordert und gefördert“, betont auch der Präsident der SpVgg Greuther Fürth, Helmut Hack. Für Hack und Kleeblatt-Manager Azzouzi ist klar, dass auch im Profi-Bereich auf den Nachwuchs aus der Region gesetzt werden muss: „In der aktuellen Saison sind mit Stephan Schröck und Sercan Sararer zwei Spieler, die aus den Mannschaften des Nachwuchsleistungszentrums kommen, im Zweitliga-Kader dabei. Daniel Adlung, Juri Judt sowie die Nationalspieler Roberto Hilbert und Heiko Westermann sind weitere Beispiele für die erfolgreiche Ausbildungsarbeit bei der SpVgg.“ Weitere Spieler, die derzeit in den Junioren-Teams jeweils in den höchsten Spielklassen aktiv sind, stehen schon auf dem Sprung, um im Training bei Chef-Trainer Benno Möhlmann dabei zu sein.
Seit dem 24. März 2009 ist der SC Adelsdorf Jugend-Partnerverein der SpVgg. Bei einem Pressetermin mit Kleeblatt-Torwarttrainer Günther Reichold und Juniorenkoordinator Konrad Fünfstück wurde die Vereinbarung über die Kooperation unterzeichnet. "Die Verbesserung der Qualität unserer Übungsleiter ist wichtig, wir erhoffen uns zudem mehr Zulauf und Aufmerksamkeit aus der Umgebung. Für uns ist Jugendarbeit auch eine Dienstleistung an der nächsten Generation", sagte Lorenz Galster, 1. Vorsitzender des SC Adelsdorf. Einen Schub für das eigene Jugendförderkonzept erhofft sich dabei auch Udo Kramer, der bei den Adelsdorfern für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Jugendpartner SC Adelsdorf
Jugendpartner SC Adelsdorf
Jugendpartner SC Rednitzhembach
Jugendpartner SV Rednitzhembach
Zwei Tage später, am 26. März 2009, wurde der SV Rednitzhembach ebenfalls Jugend-Partnerverein der SpVgg. Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der SpVgg, Vize-Präsident Günter Gerling, machte sich einen Eindruck vom Sportgelände des SV mit seinen vier Plätzen und besiegelte zusammen mit dem Rednitzhembacher Bürgermeister Jürgen Spahl und SVR-Fußball-Abteilungsleiter Uwe Mauckner die Vereinbarung zwischen den Vereinen. Mauckner: "Wir freuen uns auf den Austausch und das Miteinander und hoffen auf Hilfe für unsere Trainer." Günter Gerling betonte, dass beide Seiten von der Partnerschaft profitieren. Bürgermeister Jürgen Spahl sieht in der gemeinsamen Initiative vor allem "eine weitere Motivation für die Jugendlichen, sich im Verein zu engagieren." Kleeblatt-Profi Martin Meichelbeck eilte gleich nach dem Training ebenfalls nach Hembach und gab für die dort trainierenden Kinder Autogramme.
Seit Donnerstag, 16. April, gehört der Baiersdorfer SV zu den offiziellen Jugend-Partnervereinen der SpVgg Greuther Fürth. Den Anstoß zu dieser Partnerschaft mit Baiersdorf gab Hanns-Thomas Schamel. Schamel leitet gemeinsam mit seinem Bruder Hartmut das Unternehmen „Schamel Meerrettich“ und engagiert sich sowohl beim Baiersdorfer SV als auch beim Kleeblatt als Regionalpartner. Vize-Präsident Günter Gerling, der gemeinsam mit SpVgg-Profi Jan Mauersberger zum Antrittsbesuch gekommen war, freute sich, dass mit Baiersdorf ein Verein mit sehr guten Voraussetzungen zukünftig mit dem Kleeblatt kooperieren wird: „Das Vereinsgelände und die Trainingsbedingungen sind hier in Baiersdorf optimal. Beide Vereine sehen sich als Ausbildungsverein und können sicherlich durch den Erfahrungsaustausch voneinander profitieren.“ Jugendpartner Baiserdorfer SV
Jugendpartner Baiersdorfer SV
Thomas Grimm, der beim Baiersdorfer SV für die sportliche Koordination zuständig ist, betonte die Vorreiterrolle, die die SpVgg mit diesen Jugendpartnerschaften inne hat und fügte hinzu, dass sein Verein ein „fordernder Partner“ sein wird: „Wir werden offensiv an die SpVgg Greuther Fürth herantreten und unsere Trainer so schnell wie möglich nach Fürth schicken, damit sie sich einige Kniffe von den Profis abschauen können!“
Jugendpartner ASV Zirndorf
Jugendpartner ASV Zirndorf
Seit Anfang Mai gehört auch der ASV Zirndorf zu den Jugend-Partnervereinen der SpVgg Greuther Fürth. Ziel der Kooperation des Kleeblatts mit Vereinen aus dem Umkreis ist der gegenseitige Erfahrungs- und Wissensaustausch. Um die Partnerschaft zu besiegeln waren Junioren-Koordinator Konrad Fünfstück und Kleeblatt-Kapitän Daniel Felgenhauer nach Zirndorf gekommen, wo sie von der Vorstandschaft des ASV sowie Bürgermeister Thomas Zwingel begrüßt wurden.
Lothar Konrad, 1. Vorstand des ASV Zirndorf, ist gespannt, wie diese Zusammenarbeit umgesetzt wird: „Für uns ist die Kooperation mit der SpVgg absolutes Neuland, es liegt jetzt an uns, diese Chance zu nutzen. Unsere Mannschaften und Trainer sind aufgefordert, die Angebote des Kleeblatts wahrzunehmen und vielleicht ergibt sich daraus ja auch ein Aufschwung für unseren Jugendbereich.“
Im Oktober 2009 hat die SpVgg den Fürther Verein FV Kleeblatt 99 als neuen Jugend-Partnerverein gewinnen können. Am Rande einer Trainingseinheit auf dem Gelände im Fürther Ortsteil Atzenhof begrüßten die Verantwortlichen des Vereins eine Delegation der SpVgg. Günter Gerling, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des Zweitligisten, freute sich, dass mit dem FV ein weiterer Kooperationspartner hinzukommt: „In den Vereinen im Großraum wird tolle Arbeit für Kinder und Jugendliche geleistet. Wir wollen die Übungsleiter der Vereine dabei unterstützen.“ Ein zeitgleich laufendes Mädchen-Spiel wurde vom Schiedsrichter kurz unterbrochen, um auch den Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich Autogramme von Profi Leo Haas zu sichern. Die Kinder und Jugendlichen des FV, der gerade sein zehnjähriges Bestehen feiert, nutzten die Gelegenheit, versorgten sich mit Autogrammkarten und bekamen Unterschriften auf Schuhe und Trikots. Jugendpartner FV Kleeblatt 99
Jugendpartner FV Kleeblatt 99
Einen ersten Höhepunkt der Partnerschaft erlebten dann einige Kinder bereits beim Zweitliga-Spiel der SpVgg gegen Düsseldorf: Sie durften die Profis vor dem Anpfiff aufs Spielfeld eskortieren. Außerdem hatte die SpVgg die Vereinsmitglieder zu der Begegnung eingeladen. Stefan Ell, 1. Vorstand des FV Kleeblatt 99 e.V., will das Angebot der SpVgg nutzen: „Wir werden an Trainer-Fortbildungen teilnehmen oder auch mal bei einem Training der Mannschaften des Nachwuchsleistungszentrums der SpVgg hospitieren.“
Manfred Alfes (links) nahm die Urkunde von Holger Schwiewagner (Mittte) entgegen. Dabei waren auch Juniorenkoordinator Konrad Fünfstück und Sercan Sararer
Jugendpartner SK Lauf
Die Reihe der Partnervereine des Nachwuchsleistungszentrums der SpVgg ist Anfang Dezember 2009 um eine Position verlängert worden: Jüngster „Zugang“ ist der SK Lauf. Der Kontakt zum Sportklub kam zustande über Norbert Haas, den Geschäftsführer von Kleeblatt-Partner BSK Büromöbel.
Bei der Übergabe der Urkunde in Lauf betonte Holger Schwiewagner, Mitglied der Geschäftsleitung der SpVgg, wie wichtig man beim Kleeblatt das Engagement in der Region nehme: „Es ist die Pflicht der Profivereine, sich für den Nachwuchs in ihrem Umfeld zu engagieren und die Vereine zu unterstützen.“ Sehr gut frequentiert waren die bisherigen Fortbildungsveranstaltungen, die man den Partnervereinen angeboten hatte. Nun werden auch Trainer und Ehrenamtliche des SK Lauf teilnehmen können. Manfred Alfes, der Vorsitzende des SK Lauf, nahm die Urkunde entgegen und freute sich auf die Zusammenarbeit mit der SpVgg.

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