Eine „perfekte Trainingsmethode“

Nachwuchs
Donnerstag, 05.10.2017 // 09:45 Uhr

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Klettergerüst, ist in Wahrheit schweißtreibende Arbeit. Seit Anfang des Jahres steht auf dem Kleeblatt Campus eine Body-Weight Station – und die ist mittlerweile fester Bestandteil in der Trainingsgestaltung der Nachwuchsmannschaften der Spielvereinigung. Am Mittwoch ließen sich Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Seeackerstraße die vielfältigen Übungen von U19-Spielern und dem NLZ-Athletiktrainer der Spielvereinigung erklären.

Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Seeackerstraße trainierten an der Body-Weight Station

In einer Art Zirkeltraining beanspruchen und stabilisieren die Spieler des Kleeblatt-Nachwuchs unter freiem Himmel hier regelmäßig alle Muskelgruppen. “Es gibt an diesem kleinen Gerüst unzählige Möglichkeiten, den ganzen Körper effektiv zu trainieren”, freut sich NLZ-Athletiktrainer Florian Leimeister. “Über fünfzehn verschiedene Übungen werden es schon sein. Der Kreativität sind ja keine Grenzen gesetzt.”

Gesponsert wurde die Body-Weight Station von Alexander Ehm, Aufsichtsratsmitglied der SpVgg und Geschäftsführer der Schreinerei Ehm & Eitel, die schon den Innenausbau des neuen STECHERT Business- und Tagungszentrums vorangetrieben hat. Durch individuelles Einzel- oder Gruppentraining unter freiem Himmel ist die Body-Weight Station für die Spielvereinigung die ideale Ergänzung zum Kraftraum und wird regelmäßig ins Jugendtraining eingebaut. Damit folgt das Kleeblatt einem Fitnesstrend, der durch seine Funktionalität längst Fahrt aufgenommen hat.

Schulklasse und U19-Spieler in Aktion

Trotz aller Anstrengung spricht Lucas Chrubasik (rechts) von einer "perfekten Trainingsmethode"

NLZ-Athletiktrainer Florian Leimeister hat die Body-Weight Station am Mittwochmorgen auch den Schülerinnen und Schülern der Grund- und Mittelschule Seeackerstraße präsentiert. “Das ist ähnlich effektiv wie das Training im Fitnesstudio, wenn nicht effektiver”, erklärte Florian Leimeister, während zehn Schülerinnen und Schüler nebeneinander Übungen auf dem Mehrzweckgerät machten. “Wir können alle Spieler auf einmal fordern und sie zwischen den Übungen rotieren lassen”, sagt der Athletiktrainer. “Das wäre im Kraftraum viel schwieriger zu koordinieren.” Herbert Dröse, Schulleiter der Partnerschule an der Seeackerstraße, freute sich indes über die Einladung. “Das ist wirklich eine tolle Sache. Es hat uns unheimlich gut gefallen, das mal auszuprobieren."

Unterstützt wurde Florian Leimeister von vier Spielern aus dem aktuellen Kader der Fürther U19-Junioren, die die Übungen an den jeweiligen Stationen betreuten und den Schülerinnen und Schülern Anweisungen gaben. “Dadurch, dass nicht mit Gewichten gearbeitet wird, sondern mit dem eigenen Körpergewicht besteht kaum das Risiko einer Fehlbelastung”, sagt U19-Angreifer Lucas Chrubasik, während er den Trainierenden über die Schultern schaut. Gerade bei jüngeren Jahrgängen findet die Body-Weight Station deswegen verstärkt Anklang. Pro Einheit an der Body-Weight Station trainieren die Jugendteams jede einzelne Übung dreimal 45 Sekunden. Durch ihre maximale Effektivität und die ausgeschlossene Fehlbelastung spricht auch Lucas Chrubasik trotz all der Anstrengungen von einer “perfekten Trainingsmethode”.

 

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