Helmut Hack kündigt Ende einer Ära an

Abseits des Rasens
Donnerstag, 24.05.2018 // 09:00 Uhr

Helmut Hack kündigt das Ende einer Ära an: Der Mann, der seit rund 22 Jahren die Geschicke der SpVgg Greuther Fürth leitete, wird Ende Juli von seinen Ämtern als Präsident der SpVgg Greuther Fürth e. V. und als Geschäftsführer der SpVgg Greuther Fürth GmbH & Co. KGaA zurücktreten.

„Ich habe immer gesagt, dass ich den Moment, an dem ich irgendwann einmal aufhöre, selbst bestimmen will. Diesen Moment sehe ich nun gekommen, denn wir haben unser Kleeblatt auf allen Ebenen auf einen sehr guten Entwicklungsstand gebracht“, betont Hack.

Personell sei man sehr gut aufgestellt, betont Helmut Hack mit Blick auf die Geschäftsleitung: „Holger Schwiewagner hat sich in den vergangenen Jahren nach innen wie nach außen sehr viel Ansehen erworben, im kaufmännischen Bereich macht Dirk Weißert seit vielen Jahren sehr gute Arbeit.“ Auch der sportliche Bereich sei mit Rachid Azzouzi und Martin Meichelbeck in der Führung sehr gut besetzt: „Die beiden harmonieren zusammen und können viel zum Positiven für unser Kleeblatt bewegen.“ Weiterhin lobt Hack auch die vielen engagierten Mitarbeiter, die sich „tagtäglich mit großem Engagement für das Kleeblatt einsetzen“.

So kann Helmut Hack mit guten Gefühlen den angekündigten Schritt tun, zumal auch die infrastrukturellen Maßnahmen der vergangenen Jahre dem Kleeblatt eine stabile Basis für die Zukunft geben. „Wir haben“, so Hack mit Blick auf diese Themen, „wesentliche Investitionen getätigt und diese solide finanziert.“ „In den Ruhestand“, sagt Hack mit Nachdruck, „werde ich jedoch noch nicht gehen.“ Sein Amt als Vize-Präsident der DFL wird er noch bis zum Ende der Wahlperiode 2019 ausüben. „Ähnlich wie ich es bei der Firma Martin Bauer mache, so werde ich selbstverständlich der SpVgg weiterhin beratend zur Seite stehen, wenn man mit bestimmten Themen auf mich zukommt."

Das Stadion im Wandel, viel wurde in den letzten Jahren auf den Weg gebracht.

Wehmut kommt bei Helmut Hack zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf. Vielmehr blickt er mit Zufriedenheit auf die Entwicklung des Kleeblatts. „Viele erinnern sich noch, wo wir damals 1996 standen. Seither haben wir mehr als 40 Millionen Euro investiert, haben die SpVgg als einen der großen Traditionsvereine des deutschen Fußballs wieder zu einer Größe im Profifußball gemacht und uns eine Reputation als verlässlicher Partner erworben, die ein sehr hohes Gut darstellt.“

Dies alles habe man mit Weitsicht und dem nötigen Mut geschafft, aber auch durch die Hilfe vieler Menschen, die in der langen Zeit mitgeholfen haben. Hack nennt stellvertretend einige und denkt zuerst an Edgar Burkart, den verstorbenen letzten Präsidenten der SpVgg Fürth: „Zusammen mit Wolf Nanke haben diese beiden Urgesteine der SpVgg unseren Weg immer mit Loyalität begleitet.“
Dass Ronhof-Besitzer Conny Brandstätter sich zur SpVgg bekannt hatte, nennt Hack dankbar „Grundvoraussetzung dafür, dass wir das, was wir in den vergangenen Jahren entwickelt haben, überhaupt tun konnten.“

Helmut Hack bei der Grundsteinlegung der neuen Haupttribüne mit dem langjährigen Weggefährten Kurt Georg Strattner.

Die Unterstützung durch den Fürther Stadtrat und, stellvertretend für die vielen Stellen in der Stadt, auch von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, sei lebensnotwendig gewesen fürs Kleeblatt. Außerdem nennt Hack ebenso die Unterstützung wichtiger Partner auf der Sponsoren-Ebene. „Ingrid Hofmann von unserem derzeitigen Hauptsponsor Hofmann Personal oder Peter M. Endres, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der ERGO Direkt, sollen hier nur stellvertretend genannt werden.“ Auch Thomas Sommer ist Helmut Hack dankbar: „Er hat mit seinem Engagement unserem Sportgelände wieder seinen traditionellen Namen zurückgegeben.“

Die letzten Wochen im Amt wird Hack nun mit seinen Mitstreitern bei der SpVgg nutzen, um wichtige Zukunftsfragen, vor allem die Besetzung der einzelnen Gremien, in die Wege zu leiten: „Das werden wir mit der gebotenen Ruhe und Sorgfalt angehen und umsetzen.“

 

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