Höfler wird Präsident

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Dienstag, 17.07.2018 // 14:45 Uhr

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer stellte die SpVgg Greuther Fürth heute ihren designierten Präsidenten vor: Fred Höfler wird der Nachfolger des am 31. Juli ausscheidenden bisherigen Amtsinhabers Helmut Hack.

„Ich sehe eine gute Grundlage für eine gedeihliche Zusammenarbeit“, betonte Höfler heute vor zahlreichen Medienvertretern.

Am Montagabend hatte sich Fred Höfler dem Wirtschaftsbeirat der SpVgg vorgestellt. Das fünfköpfige Gremium unter Vorsitz von Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung wählte ihn einstimmig.

So konnte Dr. Jung am heutigen Dienstag im Pressekonferenzraum der Tribüne mit großer Zufriedenheit das Ergebnis vom Vorabend verkünden. Zum ersten Mal, so der Oberbürgermeister, habe sich der Wirtschaftsbeirat unter seinem seit 16 Jahren andauernden Vorsitz nicht nur mit den wirtschaftlichen Gegebenheiten des Vereins, sondern auch mit der Präsidentenfrage befassen müssen.

Jung betonte die Verdienste des scheidenden Amtsinhabers Helmut Hack („Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte!“) und zeigte sich erleichtert, dass nach dem geschafften Klassenerhalt der Übergang nun nicht in einer Krisensituation bewältigt werden muss: „Es ist wichtig, dass der ganze Verein mit seinen Abteilungen hinter dieser Entscheidung steht. Der Präsident kann keine Tore schießen, aber er kann dafür sorgen, dass der Verein stabil bleibt.“ Mit Fred Höfler sehe man „einen Glücksfall“ für das Kleeblatt, der „sicherlich für Kontinuität bei der SpVgg stehen wird.“

Die Fußabdrücke sind riesengroß.
Fred Höfler

Fred Höfler selbst bedankte sich für das Vertrauen des Wirtschaftsbeirates. „Ich habe mich sehr gefreut, dass es eine einstimmige Entscheidung war. Ich weiß, dass die Fußabdrücke, die Helmut Hack hinterlassen hat, riesengroß sind, in die muss man nun hineinwachsen“, betonte der designierte Präsident. Er freue sich auf seinen Sitz im Aufsichtsrat und auf die Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, so Höfler. Wichtig sei ihm aber auch der gesamte Verein: „Die SpVgg ist nicht nur Fußball, „auch die anderen Abteilungen liegen mir am Herzen.“

Geschäftsmodell ist die Ausbildung.
Fred Höfler

Eigentlich, so erklärte der 62-Jährige, der in zehn Monaten seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Tucher Bräu nach 25 Jahren im Unternehmen auf eigene Initiative aufgibt, wollte er mehr Zeit für die Familie, die vier Kinder und die vier Enkelkinder, haben. Deshalb habe er sich den Schritt reiflich überlegt und es sei auch nur in Frage gekommen, das Präsidentenamt als Ehrenamt auszuführen.

Als „Mensch, der flache Hierarchien und sachliche Diskussionen innerhalb der Gremien mag“ will Höfler nun in der nächsten Zeit zahlreiche Gespräche suchen, um sich möglichst schnell in die Strukturen des Vereins und der Fußball-KG einzuarbeiten. Deshalb wolle er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht viel über seine Ziele erzählen, am Herzen liegt Höfler aber der Nachwuchs im Fußball: „Das Geschäftsmodell ist die Ausbildung.“

Holger Schwiewagner, der ankündigte, wegen der angestrebten Ämtertrennung sein Amt als Vize-Präsident zur kommenden Mitgliederversammlung zur Verfügung zu stellen, beglückwünschte Fred Höfler im Namen der Geschäftsführung. Schwiewagner freute sich auf eine aktive, konstruktive und durchaus auch kritische Zusammenarbeit mit den Gremien.

Nachdem OB Dr. Jung mit einem Augenzwinkern gewarnt hatte, dass auch der neue Präsident den Kopf hinhalten müsse, wenn es nicht so laufe, wollte Schwieweagner auch die schönen Seiten herausheben: „Man darf auch zusammen feiern.“ Um das zu tun, will man zum Wohle der SpVgg zusammenarbeiten, waren sich alle Beteiligten auf dem Podium einig.

 

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