Abschied nach 22 langen Jahren

Helmut Hack sagt "Danke"

Abseits des Rasens
Dienstag, 31.07.2018 // 10:15 Uhr

Eine prägende Ära geht zu Ende! Nach 22 Jahren Amtszeit verabschiedet sich Helmut Hack aus seinem Präsidenten-Amt der SpVgg Greuther Fürth.

22 Jahre – was für eine lange Zeit im Fußball!

Als wir die SpVgg Greuther Fürth aus der Taufe hoben, da wussten wir, dass wir Neuland betreten würden. Die Ehe zwischen der SpVgg Fürth und dem TSV Vestenbergsgreuth war zugleich Chance, aber auch Risiko. Wir wollten die Menschen in und um Fürth begeistern für unsere SpVgg Greuther Fürth, sie mitnehmen auf einem neuen Weg in eine Zukunft, die das Kleeblatt im deutschen Profifußball etablieren sollte.

Die Architekten der Hochzeit zwischen der SpVgg Fürth und dem TSV Vestenbergsgreuth: Helmut Hack und der inzwischen verstorbene Edgar Burkart.

Ich habe mich 1996 als Präsident sehr gerne an die Spitze dieser Bewegung gesetzt, und zusammen mit vielen Mitstreitern in diesen 22 Jahren, in denen ich unserem Kleeblatt als Präsident vorstehen durfte, an der Verwirklichung unseres Traums gearbeitet. Ich habe in dieser langen Zeit viele wunderbare Menschen erlebt. Menschen, mit denen ich gemeinsam gestalten konnte. Menschen, die mit mir durch dick und dünn gingen – auch oder gerade in schweren Zeiten. Diese Mitstreiter um mich gehabt zu haben, habe ich immer als großes Glück empfunden. So konnte, so durfte ich ein großes Stück der Geschichte dieses Vereins maßgeblich gestalten.

22 Jahre -  was für eine lange Zeit im Fußball!

Ich erinnere mich noch gut an den alten Ronhof, an die Pappeln, die hölzerne Bande, an unseren Edgar Burkart, der, immer mit der Zigarette in der Hand, für jeden ein kleines „Gschichtla“ auf Lager hatte. Und ich erinnere mich auch an die Sorgen, die wir zu Anfang hatten, ob es wohl gelingen würde, was wir uns vorgenommen hatten.

Helmut Hack und sein treuer, inzwischen leider verstorbener, Weggefährte Kurt Georg Strattner legen den Grundstein für eine weiß-grüne Zukunft.

Ich darf nun zum Ende meiner Amtszeit bilanzieren: Ja, sehr viele Dinge, die wir uns damals als Ziel gesetzt haben, konnten erreicht werden. Wir durften 1997 und 2012 zwei Aufstiege bejubeln, wir haben uns im Profifußball etabliert, wir sind wieder eine Größe der Deutschen Fußball-Landschaft geworden.

Die großen Investitionen, die nötig waren, um die Basis unserer SpVgg für die Zukunft zu legen, sind gemacht und seriös finanziert. Das Nachwuchsleistungszentrum, die Verwaltung und das Trainingsgelände der Lizenzmannschaft bilden ideale Voraussetzungen für professionelles und erfolgreiches Arbeiten. Unsere neue Haupttribüne ist ein Schmuckstück für die ganze Stadt und die Region. Und sie ist ein Symbol für das, was wir immer das Zusammenfließen von Tradition, Heimat und Zukunft genannt haben: Die große Geschichte unseres Vereins und die Kraft und der Wille, die nächsten Jahre aktiv zu gestalten, fließen hier ineinander über.

22 Jahre – was für eine  lange Zeit im Fußball!

Ich bin überzeugt. Dass nach über zwei Jahrzehnten ein Wechsel an der Vereinsspitze allen gut tut. Unser Kleeblatt ist gut aufgestellt. Wir haben ein kompetentes, fähiges Management. Holger Schwiewagner, Rachid Azzouzi, Dirk Weißert und Martin Meichelbeck kennen das Profigeschäft seit vielen Jahren. Ich habe großes Vertrauen. Die werden das gut machen. Meinem Nachfolger im Amt des Präsidenten, Herrn Fred Höfler, wünsche ich von dieser Stelle aus viel Glück, eine glückliche Hand und gute Entscheidungen zum Wohle unserer SpVgg.

Helmut Hack bei der Eröffnungsfeier der "schönsten Tribüne der Welt".

22 Jahre – was für eine lange Zeit im Fußball!

Die SpVgg, liebe Kleeblatt-Freunde, war mir immer eine Herzensangelegenheit. Der Ronhof, den alle Fürther so lieben, er wurde in diesen langen Jahren auch zu meinem zweiten Wohnzimmer. Und deshalb ist es mein großer Wunsch, dass Sie nie die Liebe zu unserem Kleeblatt aufgeben, dass sie unsere SpVgg weiterhin unterstützen, wo es nur geht, damit wir eine glückliche Zukunft vor uns haben.

Nun, nach 22 Jahren, geht  meine Amtszeit mit dem 31. Juli 2018 zu Ende!

Ich bin stolz auf das, was uns miteinander gelungen ist. Schon damals, 1996, zu Beginn meiner ersten Amtszeit, habe ich gesagt: „Einer allein kann nichts bewirken, aber gemeinsam können wir eine Macht sein.“ Das, liebe Freunde, das waren und das sind wir! Eine Macht! Dafür, und für die vielen schönen Jahre an der Spitze dieses wunderbaren Vereins: Danke!

 

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