Heißmann neuer Vize-Präsident

Verein
Freitag, 23.11.2018 // 12:38 Uhr

Eine schlaflose Nacht und die Erinnerung an den Vater, der jahrzehntelanges Mitglied bei der SpVgg war, brachten Volker Heißmann dazu, ja zu sagen: Der bekannte Fürther Komödiant ist nach einstimmigem Beschluss des Wirtschaftsbeirates mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung an der Spitze Nachfolger als Vize-Präsident des zurückgetretenen Holger Schwiewagner. Das gab die SpVgg Greuther Fürth auf einer Pressekonferenz bekannt.

Nach dem Rückzug von Helmut Hack aus allen Ämtern beim Kleeblatt hat man sich in allen Gremien darauf verständigt, in Zukunft eine Ämtertrennung vorzunehmen. Deshalb konzentriert sich Schwiewagner auf seine Aufgabe als Geschäftsführer der Fußball-KG und reichte vor einigen Tagen vereinbarungsgemäß seinen Rücktritt ein. Präsident Fred Höfler hatte also die Aufgabe, dem Wirtschaftsbeirat einen neuen Vize-Präsidenten vorzuschlagen. „Ich habe mich daran erinnert, dass Volker mir kurz nach meiner Wahl zum Präsidenten im Grüner Brauhaus auf die Schulter geklopft und zugerufen hatte, ich könne auf ihn zählen.“ Höfler nahm Heißmann beim Wort. Das Präsidium und der Wirtschaftsbeirat waren einhellig begeistert von dem Vorschlag – beim Auserkorenen löste es eine, wie er selbst zugab, „schlaflose Nacht“ aus. „Ich dachte“, so Heißmann, „es geht um einen Auftritt bei einer Weihnachtsfeier oder vielleicht mal wieder ein bisschen was Motivierendes bei einem Spiel, aber an die Vize-Präsidentschaft habe ich nie gedacht.“

Seriöser Geschäftsmann mit lustigem Gesicht.
Volker Heißmann, Vize-Präsident SpVgg Greuther Fürth

Verständlich, dass ein vielbeschäftigter Mann wie Heißmann erst mal intensiv nachdenken musste. Schließlich ist der 49-Jährige nicht nur der Spaßmacher, der auf der Bühne gute Laune verbreitet, wie er selbst betonte: „Wir führen seit fast 30 Jahren ein Unternehmen, mittlerweile haben wir gut 80 Mitarbeiter. Ich bin durchaus auch ein seriöser Geschäftsmann – aber halt einer mit einem lustigen Gesicht.“ Die durchwachte Nacht führte bei Heißmann aber letztlich zu der Erkenntnis, dass er mehr grünes als rotes Blut in seinen Adern hätte. Die Gedanken an seinen Vater, der sich „gscheit gefreut“ habe, als sein Sohn sich vor nunmehr fast 25 Jahren entschloss, Mitglied zu werden beim Kleeblatt, taten ein Übriges: „Ich habe dann gespürt: Das mache ich!“.

Volker Heißmann bei seiner Vorstellung auf der Pressekonferenz.

Präsident Fred Höfler erläuterte weiterhin, dass das Präsidium einstimmig auch einige weiterreichende Strukturmaßnahmen ergriffen habe. So wurde die Bestellung der Geschäftsführer delegiert, dafür ist nun der Aufsichtsrat zuständig. Der Aufsichtsrat wird zudem um zwei Sitze vergrößert, um weitere Persönlichkeiten von Rang für die SpVgg zu gewinnen. Bis zum nächsten Herbst, wenn mit der Mitgliederversammlung 2019 auch Wahlen anstehen, gibt sich Heißmann nun Zeit, in sein neues Amt zu wachsen. Dabei will er natürlich seine Bekannt- und Beliebtheit nutzten, um für das Kleeblatt einzutreten. Aber er will auch nach innen wirken: „Ich will auch ein Ansprechpartner für die Abteilungen sein.“

 

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