Eine echte Bundesliga-Größe

Kleeblatt mit 83 Prozent Teilnahmequote

Zurück auf der Karte: Juho Ojanen und Mike Bachmann (v.l.) sind mit der U19 nach einem Jahr Abstinenz gegen den KSC in die Bundesliga gestartet (0:0).
Nachwuchs
Mittwoch, 14.08.2019 // 18:02 Uhr

Es war ein Riesenerfolg für die infra Fürth Kleeblatt Akademie: Im Mai 2019 feierten sowohl A- als auch B-Junioren ihre Bundesliga-Rückkehr. Überhaupt verpasste die U19 der SPVGG GREUTHER FÜRTH erst eine Saison, die U17 erst vier Spielzeiten in der höchsten Spielklasse.

Sprung geschafft: Markus Karl, hier im Halbfinale um die Deutsche U19-Meisterschaft 2004, kann auf 286 Zweitligaspiele zurückblicken (Stand: 14.8.2019)

„Ein bisschen stolz sind wir schon, dass wir bei dieser neuen Ära im deutschen Fußball sozusagen Gründungsmitglied sind“, sagte Wolfgang Gräf 2003 – der damalige Vizepräsident war zu der Zeit für die Talentarbeit beim Kleeblatt zuständig. Im besagten Jahr ging die U19 der SPVGG GREUTHER FÜRTH erstmals in der neu formierten Junioren-Bundesliga an den Start – und wusste in einer von bayerischen Startern dominierten Staffel Süd/Südwest gleich zu überzeugen: Das Kleeblatt erreichte Rang zwei hinter dem FC Bayern München, Staffeldritter wurde der Münchner Stadtrivale vom TSV 1860, der 1. FC Nürnberg schloss die Runde auf Rang 9 ab.

Auch 2005 erreichte die U19 (im Bild: Daniel Adlung) erneut das Meisterschafts-Halbfinale, scheiterte im Elfmeterschießen gegen den VfB Stuttgart.

Im Halbfinale gegen den VfL Bochum war dann Schluss. Der Meister der Staffel West unterlag im Endspiel letztlich dem FC Bayern. Mit im Kleeblatt-Kader: Markus Karl, Juri Judt, Daniel Adlung, Stephan Schröck und Nick Proschwitz – bis auf den eigentlich B-Jugendlichen „‘87er“ Adlung alle 1986 geboren, der damals jüngere U19-Jahrgang. Wolfgang Gräf stellte klar: „Wir können doch nicht unsere guten B-Juniorenspieler, die aufrücken, wegschicken und dafür von woanders Spieler holen. Genau das ist es ja, was wir nicht wollen.“

Die Kleeblatt-Philosophie

Seit Sommer 2018 ist Mirko Reichel Sportlicher Leiter der infra Fürth Kleeblatt Akademie.

Worte, die heute noch Bestand haben: „Wir müssen aus unseren Eigengewächsen Kapital schlagen – ganz klar. Bedeutet: Ausbilden, um die Jungs auf die nächste Stufe zu bringen“, beschreibt Mirko Reichel 16 Jahre später den Fürther Weg. „In den vergangenen Jahrzehnten haben viele Personen einen richtig guten Job gemacht. In der letzten Saison wurde unser Mut wieder belohnt“, freut sich der Sportliche Leiter der infra Fürth Kleeblatt Akademie. B- und A-Junioren sind zurück im Oberhaus – die U17 geht in die neunte Bundesliga-Runde von möglichen 13, die U19 in ihre 16. von derzeit insgesamt 17 Auflagen.

„Optimal fördern und trotzdem mit einem Auge immer auf die Tabelle schielen“, fasste Wolfgang Gräf die Vorgaben schon vor über 15 Jahren zusammen. Neun 2000 geborene Spieler zum Saisonauftakt im U23-Kader, fünf jüngere Jahrgänge in der ersten U19-Startformation der Spielzeit zeigen: „Das ist unser Weg“, so Reichel. Und die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass diese Herangehensweise belohnt werden und man auch heute noch „ein bisschen stolz“ darauf sein kann.

 

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