Sieg des Willens

U17 gewinnt packende Partie gegen Frankfurt

Nachwuchs
Mittwoch, 21.08.2019 // 19:44 Uhr

Nachdem die U19 der SPVGG GREUTHER FÜRTH dem 1. FC Kaiserslautern unterlag, siegte die U17 spektakulär gegen Eintracht Frankfurt.

U19: „Musst solche Spiele gewinnen“

Die U19 der SPVGG GREUTHER FÜRTH empfing am Mittwochnachmittag den 1. FC Kaiserslautern an der Charly-Mai-Sportanlage. Nach einer Druckphase des Kleeblatts wurde dem Heimteam ein Elfmeter zugesprochen – FCK-Keeper Lorenz Otto konnte den Versuch von Mike Bachmann allerdings festhalten (15.). Anschließend flachte das Spiel leicht ab, die etwas besseren Chancen aber noch auf Fürther Seite (Dierke 36., Miftaraj 37.). Jubeln durften aber die Pfälzer, trafen kurz vor dem Halbzeitpfiff nach einer Standardsituation, die ins Tor fiel (0:1, 41.).

„Wir sind gut gestartet, haben uns wieder nicht belohnt – und uns in der zweiten Hälfte von der Hektik anstecken lassen“, haderte U19-Trainer Marco Ried anschließend. „Wenn du am Ende die Liga halten willst, musst du solche Spiele gewinnen.“ In der zweiten Hälfte fehlte beiden Teams die Durchschlagskraft – die beiden ganz großen Chancen gab es in der Nachspielzeit: Das Kleeblatt warf alles nach vorne, die Nachwuchsteufel scheiterten erst per Konter an Janik Engelhard (90.+2), auf der Gegenseite rauschte ein Kleeblatt-Freistoß knapp am Pfosten vorbei (90.+5) – die drei Punkte gingen in die Pfalz.

U17: „Ein Team, eine Einheit!“

Kurz nachdem die U19-Partie abgepfiffen war, startete das U17-Duell Kleeblatt gegen Eintracht Frankfurt. Im ersten Durchgang waren nur die Adlerträger tonangebend, gingen folgerichtig in Führung (0:1, 14.). Zum Wiederanpfiff stellte Trainer Tobias Gitschier um – und es dauerte es keine 20 Sekunden, bis Nik Leipold mit seinem ersten Ballkontakt zum Ausgleich traf (1:1, 41.). Das Kleeblatt ab sofort am Drücker: Seymen Deniz schickte Robin Lein mit einem perfekt temperierten Diagonalpass auf die Reise – und die Nummer 7 blieb cool, besorgte den plötzlichen Führungstreffer (2:1, 47.).

In der nächsten Aktion zappelte das Frankfurter Netz erneut – Nik Leipold stand beim vermeintlichen 3:1, das er per Lupfer erzielte, leicht abseits (48.). Weiter nur die Spielvereinigung, die gut stand und immer wieder Nadelstiche setzte. Seymen Deniz und Robin Lein übten Druck auf Außenverteidiger und Torhüter aus, den vertendelten Eintracht-Pass schob Alexander Tietze aus 20 Metern ins leere Tor ein (3:1, 54). Nik Leipold trug sich aber auch noch in die Torschützenliste ein, nachdem er den Frankfurt-Keeper umkurvte (4:1, 67.).

Frankfurt wachte auf: Drei Minuten später trudelte eine Flanke durch den Fürther Strafraum, den die Eintracht über die Linie brachte (4:2, 70.). Und Einen hatte die Eintracht noch: Ein halbhoher Freistoß aus 20 Metern landete in der zweiten von acht Minuten Nachspielzeit abgefälscht in Böhnkes Kasten (4:3, 80.+2). Gitschier: „Ein Riesenkompliment an die Truppe, die Jungs haben es hervorragend gemacht heute. Wir sind als ein Team, eine Einheit aufgetreten. Auch wenn wir etwas ins Schwimmen kamen gegen Ende: Genauso musst du es heute spielen!“

 

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