Bayerische Auswärts-Tage

Kleeblatt-Nachwuchs in Rosenheim, München und Nürnberg gefordert

Nachwuchs
Freitag, 18.10.2019 // 08:21 Uhr

Die U23 der SPVGG GREUTHER FÜRTH reist nach Rosenheim, unsere U19 zum FC Bayern – und für die Kleeblatt-U17 steht das Frankenderby an. Unser Nachwuchs-Vorbericht:

U23: „Geilheit entwickeln“

In Aubstadt war mehr drin als das 0:2 aus der Sicht von U23-Coach Petr Ruman. Der frühe Gegentreffer hat dem Gegner „in die Karten gespielt“, die Kleeblatt-Elf hat aber bis zum Ende „nie aufgesteckt.“ Die obere Tabellenhälfte rückt damit enger zusammen – Aubstadt (7.) liegt nur noch einen Punkt hinter der Spielvereinigung (5.), die Ränge 3 und 11 trennen magere 6 Zähler. Am Samstag ist die Fürther U23 beim TSV 1860 Rosenheim zu Gast, aktuell punktgleich (15) mit Memmingen und Schalding-Heining knapp unter dem Strich auf Rang 15 liegend.

Nach dem attraktiven Spiel nach vorne gegen Aubstadt, bei dem es viele Torchancen auf beiden Seiten gab, will Ruman in Rosenheim „präsenter und effektiver“ auftreten. Für den Kleeblatt-Coach wird es dabei auch darauf ankommen, wieder „diese Geilheit zu entwickeln, vorne Tore zu schießen und das eigene leidenschaftlich zu verteidigen.“ Den TSV 1860 schätzt der Trainer als „sehr unangenehm zu spielen“ ein, eine Mannschaft mit einer „gefährlichen Offensive, die Eins-gegen-Eins-Situationen sehr gut lösen kann und in der Lage ist, Tore zu schießen.“

Angepfiffen wird zur gewohnten Regionalliga-Anstoßzeit am Samstagmittag um 14 Uhr an der Sportanlage Jahnstraße (Jahnstraße 25, 83022 Rosenheim).

U19: „Laufen, kämpfen, beißen“

Sieben Partien sind gespielt, noch wartet das Kleeblatt bei seiner Rückkehr in die Junioren-Bundesliga Süd/Südwest auf den ersten Dreier. Bei den knappen Niederlagen – dem 0:1 gegen den FCK, beim 2:3 in Mainz oder in Heidenheim, wo man 1:2 unterlag – hätte die Ried-Elf allesamt auch Punkte einfahren können, spielerisch war das Kleeblatt immer auf Augenhöhe. Am letzten Spieltag gegen den SSV Ulm rettete Viktor Miftaraj spät einen Zähler (2:2, 90.), Trainer Marco Ried sprach dennoch von „zwei verlorenen Punkten.“

Das Kleeblatt siegte seit der letzten Bundesligapartie nicht nur im Pokal bei den Würzburger Kickers (5:3), sondern auch beim Freundschaftsspiel bei Rot-Weiß Walldorf (11:3). Das Ziel, diese Kaltschnäuzigkeit auf die Liga zu übertragen, wird am Samstag sicher kein leichtes: Der Vorletzte muss beim Tabellenzweiten antreten, fürs Kleeblatt geht's zum FC Bayern München. Ried: „Da kommt natürlich ein besonderes Format auf uns zu, uns stehen besondere Wochen bevor“, ergänzt er mit Blick auf zwei weitere Topteams, anschließend warten der VfB Stuttgart und der SC Freiburg. Konsequenz und Zielstrebigkeit stehen dabei im Fokus, auch weil so gut wie sicher scheint, dass gegen den Bayern-Nachwuchs nicht das ganz große Chancen- und Ballbesitzplus drin sein wird. „Da sind die Attribute ‚Laufen‘, ‚Kämpfen‘ und ‚Beißen‘ gefragt“, fordert Ried.

Los geht’s auf Spielstätte 1 des FC Bayern Campus (Ingolstädter Straße 272, 80939 München) am Samstagmittag um 13 Uhr.

U17: „Ganz besondere Spiele“

Alle Neune: Die U17 der SPVGG GREUTHER FÜRTH steht nach 9 Partien mit 9 Punkten auf Rang 9 der B-Junioren-Bundesliga – und trifft in den verbleibenden 4 Spielen der Hinrunde zwei Mal auf Gegner, die in der Tabelle hinter dem Kleeblatt stehen. Eines davon ist der 1. FC Nürnberg – Frankenderby. „Es wird ein heißer Fight, Derby ist Derby – auch in der U17“, sagt er, und ergänzt: „Das sind ganz besondere Spiele für die Jungs. Alle auf dem Platz kennen sich, gehen auf dieselben Schulen, es gibt Überschneidungen im Freundeskreis“, weiß er.

Auch tabellarisch wird es interessant: bei aktuell vier Punkten Differenz in der Bundesliga-Staffel Süd/Südwest kann sich das Kleeblatt absetzen oder der Club sich herantasten. „Wenn wir an unseren Plan glauben, den wir über die Woche erarbeitet haben, und den Kampf annehmen, können wir das Spiel auf unsere Seite ziehen“, ist sich Gitschier sicher.

Der Startschuss fürs U17-Frankenderby fällt am Sonntag um 11 Uhr auf Platz 5 des Sportpark Valznerweiher (Valznerweiherstraße 200, 90480 Nürnberg).

 

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