Das Glück des Tüchtigen

Der Spieltagskommentar

Profis
Donnerstag, 25.01.2018 // 13:58 Uhr

16 Endspiele hatte Rachid Azzouzi ausgerufen – und das erste fand in Bielefeld statt.

Egal wie: beim 0:0 in Bielefeld brachte das Kleeblatt immer irgendwie einen Fuß, ein Bein oder eine Hand zwischen Bal und Bielefelder Torerfolg. Hier Marco Caligiuri gegen Andreas Voglsammer.

Was das Kleeblatt – und alle anderen 17 Konkurrenten – in diesen restlichen Spielen der Saison erwartet, sah man am Mittwochabend auf der Alm: Kein Team wird auch nur einen Zentimeter preisgeben, und bei der Ausgeglichenheit der Liga werden jeweils Kleinigkeiten den Ausschlag geben.

Dass man auch ein Quäntchen Glück braucht, kommt dazu. Fehlte dieses Quäntchen beim späten Ausgleich im letzten Spiel vor der Winterpause gegen Darmstadt, so war dies nun in Bielefeld auf Seiten der SpVgg.

Sicher: Bielefeld hatte einige gute Möglichkeiten. Andererseits aber hat sich die SpVgg dieses Glück auch hart erarbeitet. Denn der Abwehrverbund stand insgesamt kompakt. Sascha Burchert zeigte eine tolle Leistung, die Abwehrkette hatte meist noch einen Fuß dazwischen, wenn die Bielefelder abzogen. So konnte man einen Torerfolg der Bielefelder verhindern, die in dieser Saison bisher erst in zwei Begegnungen ohne Treffer geblieben waren.

In fünf von sechs gepunktet

Mangelnde Offensivaktionen: körperbetonte Arminen und zu viel Hektik im Vorwärtsgang. Hier stoppt Manuel Prietl Julian Green.

Man muss kein großer Experte sein, um zu behaupten, dass dieses Spiel zu Beginn der Spielzeit noch deutlich verloren gegangen wäre. Insofern kann man mit dem Auswärtspunkt gut leben, zumal man den Abstand zum Mittelfeld ein bisschen verringern konnte. Von den letzten sechs Spielen hat das Kleeblatt nur eines verloren – die Tendenz bleibt also weiter positiv.

In der Region vor dem Tor der Gastgeber war allerdings nicht viel passiert – dabei gab es mehrere Szenen, die zum Abschluss hätten führen können beziehungsweise müssen. Der letzte Pass, die letzte Ballannahme gerieten aber oft zu hektisch. Die körperbetonten Arminen konnten so das Kleeblatt meist vom Tor weghalten.

Heimvorteil nutzen

Es gilt, weiter daran zu arbeiten, auch auswärts das Selbstverständnis zu entwickeln, den Gegner mit schnellen Spielzügen aushebeln zu können. Im eigenen Stadion ist das ja oft genug schon gelungen – und daran kann man am Samstag anknüpfen. Mit Holstein Kiel kommt ein Gegner, der, auch wenn er Aufsteiger ist, als Favorit in diese Partie geht. Dazu muss man nur die Tabelle ablesen.

Aber, wie schon erwähnt: Die Ausgeglichenheit der Liga gilt auch für diese Konstellation. Wenn das Kleeblatt die Leistungen der vergangenen Heimspiele zeigt, dann ist auch gegen Kiel ein Dreier drin. Wunderbaren Zauberfußball sollte man nicht erwarten – den gibt es in der Zweiten Liga über weite Strecken ja sowieso eher nicht mehr. Es zählt nur der Erfolg, und den müssen am Samstag alle gemeinsam anstreben, die es mit dem Kleeblatt halten.

 

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