Glücklich, aber nicht abhebend

Der Spieltagskommentar zum Derbysieg

Profis
Sonntag, 04.03.2018 // 11:06 Uhr

Genau wie die beiden Trainer sieht auch unser Spieltagskommentar einen verdienten Derbysieger. Doch zu lange wird man sich in Fürth damit nicht aufhalten, steht am kommenden Wochenende das nächste schwere Spiel schon bevor.

Damir Buric, stets geerdet ließ sich auch nach am Samstagnachmittag nicht zu Euphorie verleiten und ordnete den Sieg in Nürnberg korrekt ein: Eine typische Fußballgeschichte habe man geschrieben, meinte der Kleeblatt-Trainer. Und da hatte er Recht. Denn dass die SpVgg die Nürnberger mit 2:0 Toren besiegte, genau in dem Moment, als sie als Tabellenführer elf Mal in Folge nicht verloren hatten, wäre allein schon besonders gewesen. Doch dass der Erfolg auch noch den ersten Fürther Auswärtssieg der Saison darstellt, macht es noch besser. Und schließlich: Mit dem Dreier im Nürnberger Stadion hat die SpVgg die Abstiegsplätze verlassen.

Das Mittelfeld zugestellt

Waren im Mittelfeld meist einen Schritt voraus: Jurgen Gjasula und Co.

Und das auch noch völlig verdient: Taktisch bestens eingestellt, kappten die Fürther die Verbindungen im Nürnberger Mittelfeld. So fiel den Gastgebern kaum etwas ein, als in der Abwehr-Kette den Ball hin und her zu schieben, konstruktive Angriffe sah man vom Spitzenreiter während der gesamten Spielzeit kaum. Nachdem schon seit geraumer Zeit die Defensive immer besser funktioniert, ist in den vergangenen Wochen auch eine deutlich positive Entwicklung im Angriff zu sehen. 

Der erneute dreifache Punktgewinn schraubt das Punktkonto der SpVgg in der Rückrunde auf 13. Zum Vergleich: Die Nürnberger, immer noch auf einem Aufstiegsplatz, haben ebenfalls 13 Punkte in der Rückrunde geholt. Die Tendenz ist also sehr gut, das Kleeblatt hat den Rückstand, der aus den ersten Saisonspielen resultierte, aufgeholt.
Aber: Natürlich ist noch nichts gewonnen, schon gar nicht in einer Saison, in der die Punktabstände zwischen hinten und vorne so gering wie nie sind. Die Erfolge der Mannschaften im hinteren Tabellenviertel haben dazu geführt, dass nun mehr als die halbe Zweite Bundesliga plötzlich auf die Abstiegsränge schauen muss.

So ist der Fokus rund um den Laubenweg bereits auf das nächste Spiel gerichtet. Da kommt Kaiserslautern nach Fürth, der Tabellenletzte, der im Übrigen gleichfalls schon 13 Zähler in der Rückrunde geholt hat. Wer also denkt, das Spiel gegen das Schlusslicht wird ein Selbstläufer, begeht den größten Fehler. Nur mit der gleichen Einstellung wie im Derby, auf dem Platz und auf den Rängen, wird man die beeindruckende Heimstärke der vergangenen Monate fortsetzen können.

 

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