Das Spielchen mit Statistiken

Profis
Samstag, 11.08.2018 // 12:01 Uhr

Über Zufriedenheit, einen hocheingeschätzen Gastgeber und Befreiung aus der Umklammerung - der Spieltagskommentar vom Duell in Ingolstadt:

Das Spielchen mit irgendwelchen halbgaren Statistiken wird ja vor allem in den Medien immer sehr gerne hervorgezaubert, damit man auch immer ein Thema hat, über das man reden kann. Beim Gastspiel der SpVgg in Ingolstadt war es die Tatsache, dass das Kleeblatt seit ewigen Zeiten nicht mehr gegen die Schanzer gewonnen, nicht einmal mehr ein Tor geschossen hat, und zwar seit der Erfindung des Rades oder so ähnlich. Aber was war, egal ob in der Steinzeit oder vorgestern, zählt im Sport halt nicht, und deshalb wollte vor allem Lukas Gugganig nichts wissen von irgendwelchen Statistiken und köpfte den Ball nach einer Ecke von Maxi Wittek in der 56. Minute einfach so zur Führung ein.

Am Ende zufrieden

Dass die Ingolstädter, ebenfalls nach einer Ecke, noch den Ausgleich schafften, war, das muss man dann doch zugeben, verdient. Aber am Ende darf man in Fürth sicherlich zufrieden sein, dass man gleich im ersten Auswärtsspiel der Saison bei einem durchaus hoch eingeschätzten Gastgeber bestehen konnte.

Man braucht auch ein wenig Glück

Natürlich, das hat auch Damir Buric hinterher so gesehen, brauchte man auch ein wenig Glück, denn die Ingolstädter hatten in ihrer besten Phase Mitte der ersten Hälfte mehrere sehr gute Gelegenheiten. Doch hier zeigte sich nun der Unterschied zu vielen Auswärtsauftritten der SpVgg in der vergangenen Spielzeit: Diesmal gelang es dem Team, sich wieder aus der Umklammerung zu lösen. Denn spätestens nach Julian Greens Linksschuss, der vor der Pause nur knapp am Tor vorbei ging, erarbeitete sich auch das Kleeblatt Chancen. Nach dem Wechsel waren es durchaus genau so viele wie die Gastgeber hatten. Schade, dass Daniel Keita-Ruel bei seinem Kopfballtreffer nach präziser Vorarbeit von Tobias Mohr seine Zehenspitze im Abseits platziert hatte, sonst wäre ein Auswärtsdreier absolut drin gewesen.

Vier Punkte und eine Premiere

Nun blicken wir erst einmal auf vier Punkte aus zwei Spielen zurück – das kann man als Start in die Saison so stehen lassen. Und in Ingolstadt durfte in der Schlussphase mit Maximilian Bauer wieder einmal ein Talent aus den eigenen Reihen seine Premiere im Profi-Team feiern.

In einer insgesamt also erfreulichen Situation darf man sich nun vorbehaltlos auf das nächste Pflichtspiel freuen. Es ist Pokalzeit, und gegen Dortmund kann das Kleeblatt nun völlig ohne Druck aufspielen, aus der Außenseiterrolle heraus angreifen und seine Chance suchen.

 

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