In der richtigen Spur

Der Spieltagskommentar zur Punkteteilung.

Profis
Montag, 08.10.2018 // 08:50 Uhr

Das Kleeblatt kann nach dem Remis gegen Jahn Regensburg mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen. Erst eine Niederlage, spielerisch durchaus ansehnlich, auswärts wieder in der Lage, zu punkten und, vor allem, ein Platz im vorderen Drittel der Zweiten Liga nach einem guten Viertel der Saison – der gute Saisonauftakt hat sich mittlerweile zu einem stabilen Trend entwickelt.

Das konnte man auch im Spiel gegen die Regensburger erleben. Es war ein höchst intensives Spiel zweier guter Zweitliga-Teams. Beide Mannschaften hatten Phasen, in denen sie das Spiel beherrschten, diese Phasen wechselten sich immer wieder ab, kein Zentimeter Rasen wurde kampflos geräumt und bis zum Ende versuchten sowohl die Fürther als auch die Oberpfälzer, das Spiel zu gewinnen. Am Ende gab es eine gerechte Punkteteilung, auch wenn man sich bei der SpVgg ein wenig ärgerte – schließlich war man durch David Atangas Kopfball in Führung gegangen. Den Regensburgern gelang aber bei einem schnellen Konter der Ausgleich, als das Kleeblatt bei einem sehr aussichtsreichen Angriff in Überzahl den Ball verloren hatte. Nun gut, es war, wir schon gesagt, eine gerechte Punkteteilung, was auch die beiden Trainer nach der Begegnung so sahen.

Die Reaktion des Publikums im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer bewies dann gleich nach dem Schlusspfiff, dass es ebenfalls absolut einverstanden war mit dem Auftritt: Applaus geleitete die Kleeblatt-Kicker zur obligatorischen Dankesrunde an die Zuschauerblöcke, die Fans gingen zufrieden nach Hause beziehungsweise auf die Fürther Kirchweih, denn sie hatten das richtige Gespür für eine Mannschaft, die sich wie schon in den Spielen zuvor, zerrissen hatte.

An Feinheiten arbeiten

Man ist also in der richtigen Spur, Arbeit gibt es dennoch noch genug, wie Damir Buric in seinem Resümee feststellte. Körperlich und von der Einstellung her präsentieren sich die Fürther Fußballer hervorragend, auch spielerisch ist im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Fortschritt zu erkennen. Wo der Coach und seine Mitarbeiter noch Potenzial sehen, ist das mannschaftstaktische Verhalten, und daran kann nun in der Länderspielpause gearbeitet werden. Und zwar mit Ruhe und Konzentration. Stand in der vergangenen Saison einzig und allein der Existenzkampf auf dem Programm, so kann man nun dank der insgesamt guten Entwicklung an Feinheiten arbeiten.

Also, noch mal: Alle, die es mit dem Kleeblatt halten, dürfen sich momentan freuen. Am besten teilt man dieses Gefühl auf der Kärwa: Man sieht sich am Dienstagabend zur Autogrammstunde um 19.03 Uhr vor dem Fürther Stadttheater!

 

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