Der Spieltagskommentar

Profis
Montag, 10.12.2018 // 09:58 Uhr

Im Spieltagskommentar blicken wir auf das Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue.

Es fällt durchaus schwer, das am Samstag Gesehene einigermaßen zu beschreiben. Ein Spiel, in dem wirklich alles schief läuft und dafür beim Gegner alles geht. So was gibt’s nicht nur in der C-Klasse, auch im Profifußball kommt sowas immer mal vor. Heidenheim vor zwei Wochen 1:5 gegen Paderborn, Duisburg am vergangenen Spieltag 0:4 gegen Kiel – und diesmal das Kleeblatt 0:5 gegen Aue. Das waren alles hohe Niederlagen vor eigenem Publikum, die in ihrer Form auch alle drei ganz ähnlich abliefen. Jeweils konnte man den Gastgebern Einsatz und Willen nicht absprechen, doch es wollte einfach nichts gelingen, während die Gegner kaum Fehler machten und sehr effizient auftraten.

Das soll aber die Niederlage selbstredend nicht entschuldigen oder relativieren, es zeigt nur, dass auf Grund der geringen Unterschiede in der Zweiten Liga schon wenige Prozent Distanz zur gewohnten Leistung in einer happigen Niederlage münden können. Und da ist es, im Gegensatz zu früheren Jahren, auch vollkommen egal, ob das Spiel zu Hause oder auf fremdem Platz ausgetragen wird.

Dass man in den vergangenen Wochen insgesamt zu viele Gegentore kassiert hat, liegt auf der Hand. Einige Male konnte das kompensiert werden durch die Treffer der Offensive. Das hätte am Samstag ebenfalls so kommen können, denn in der Phase vor der Pause, als Aue sich weit zurückzog, gab es doch die eine oder andere gute Möglichkeit, doch diesmal wollte die Kugel nicht ins Netz der Gäste. Der Ausgleich hätte das Spiel in eine andere Richtung führen können, da die Erzgebirgler in dieser Phase, wie es ihr Trainer ausdrückte, ängstlich zurückgewichen waren. Dass Aue dann ganz kurz nach der Pause das zweite Tor gelang, gab dem Kleeblatt-Team allerdings einen sichtlichen Nackenschlag mit auf den Weg in den Rest der Begegnung. Die Gäste traten nun, mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken, deutlich selbstsicherer auf als zuvor.

Die harte und genaue Analyse, die Trainer Damir Buric angekündigt hat, wird deshalb auch nötig sein, um schnell die Lehren zu ziehen und wieder zurückzukehren zu der Stabilität, die das Team über große Teile der Hinrunde ausgezeichnet hat. Die letzten beiden Pflichtspiele des Kalenderjahres 2018 finden beide auswärts statt, beim FC St. Pauli und dem SV Sandhausen. Zwei Spiele, in denen alle nochmal an ihre Grenze und vielleicht auch darüber hinaus gehen müssen.

 

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