Am Ende verdient

Der Spieltagskommentar.

Profis
Montag, 20.05.2019 // 15:26 Uhr

Den zehnten Saisonsieg holte sich das Kleeblatt mit dem 2:1 gegen den FC St. Pauli. Damit endet die Serie auf Platz 13, was Rachid Azzouzi richtig mit „okay“ charakterisiert hat.

Nach der vorhergehenden Saison gilt es aber, hervorzuheben, dass man diesmal letztlich nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun hatte – schließlich stand man auch vor dem Spiel in Aue, dass den „entscheidenden“ Punkt brachte, noch sechs Punkte vor den auf dem Relegationsrang positionierten Ingolstädtern. Am Ende sind es nun sogar acht Punkte Abstand – das ist faktisch ein deutlich besseres Abschneiden als im Jahr zuvor.

Wie so oft bei ähnlichen Tabellenkonstellationen hatte man im Vorfeld der Partie gegen St. Pauli in verschiedenen Medien die Einschätzung gehört, es ginge um nichts mehr. Was natürlich nicht stimmt, denn im Berufssport geht es immer um etwas. Und so gingen beide Mannschaften auch recht engagiert zu Werke. Beim Kleeblatt merkte man zu Beginn, dass das Mittelfeld in dieser Besetzung noch nicht zusammengespielt hatte, man musste sich erst finden. Hans Sarpei spielte zum ersten Mal von Beginn an, da Paul Seguin kurzfristig erkrankt war.

Kein Wunder also, dass die Gäste anfangs mehr vom Spiel hatten. Da durfte Marius Funk im Tor dann auch ein paar Mal zeigen, was er kann. Nach etwa 20 Minuten aber hatte die SpVgg diese Phase überwunden und kam ihrerseits zu Chancen.

Dank für den Sieg, Dank für den Einsatz

Nach dem Wechsel hatten die Ronhofer weiterhin den Hut auf – der Führungstreffer durch Fabian Reeses drittes Saisontor war verdient, wurde dann aber gleich gekontert durch den Ausgleich von Diamantakos. Nachdem die SpVgg in den letzten 30 Minuten in Überzahl agierte, da Koglin nach einem Ellenbogeneinsatz ins Gesicht von Keita-Ruel mit Gelb-Rot runter musste, wurde die Überlegenheit immer deutlicher. Dass es erst in der Nachspielzeit durch Richard Magyars Drehschuss zum Siegtreffer kam, lag auch am Pech, denn David Atanga traf mit zwei fulminanten Distanzschüssen nur die Latte.

So gab es spät was zu jubeln – unterm Strich war der Sieg sicher verdient. Schön, dass das Publikum die Mannschaft mit Standing Ovations in die Sommerpause verabschiedete – ein Dank für den Sieg, sicher aber auch ein Dank für den Einsatz fürs Kleeblatt in der ganzen abgelaufenen Spielzeit.

Wir sagen an dieser Stelle auch den treuen Lesern unserer Kolumne Danke – und sehen uns Ende Juli wieder, wenn es weitergeht mit der Zweiten Bundesliga.

 

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