"A goude Entwicklung"

Der Spilldachskommendar.

Profis
Montag, 04.11.2019 // 12:33 Uhr

Unser Ronhofer blickt auf den Heimsieg gegen die "Lilien" vom SV Darmstadt 98 zurück. Wie immer ist dabei kein klassischer Spielbericht, keine Taktikanalyse, sondern unser Spilldachskommendar auf Fränkisch herausgekommen: 

Branimir Hrgota nimmt Anlauf für seinen Doppelpack gegen Darmstadt. Hier trifft er zum 3:0.

No, word ihr drübn, hobbders gseng? 3:1 gegen Darmstadt – a saubere Leistung von unserm Kleebladd is des gwesn, dou kommer nix dergegn song.

Vor allem, weils gegen die Hessen ja oft a ziemlich zäicherte Sach´ werrn kann, denn die Lilien sin eigentlich a unbequemer Gegner. Aber des Kleebladd hat glei vo Beginn an zeicht, wer dou Herr im Haus is.

Die erste Halbzeid wor wergli subber anzuschaun. Die Darmstädter sin so gut wie gor ned vor unserm Tor gwesn. Auf der andern Seiten hat´s dann schon vorm Wechsel zwei Mal geschellt, glei nach der Pause hat dann der Branimir Hrgota mit seim zweiten Tor alles klar gmacht.

Sascha Burchert, Marco Caligiuri und die Kleeblatt-Defensive hatte gegen Darmstadt eher weniger zu tun.

Wenn mer etz auf die Tabelle schaut, dann is des richtich goud, dass des Kleebladd scho 18 Punkte auf dem Konto hat. Denn es bleibt halt dabei, dass die aktuelle Spielzeit widder amohl äußerst eng wird. Dou is es immer von Vorteil, wenn der Abstand zu unten groß genuch is, damit in Ruhe weiter gmacht werden kann.

Jedenfalls kann mer nach gut einem Drittel der Saison feststelln, dass die Mannschaft a goude Entwicklung nimmt. Vor allem is es a attraktiver und offensiver Fußball, der den Fans gebotn wird. Dass immer noch ned alles hundertprozentich klappt, is fei natürlich. Und a ned so schlecht fürn Trainer, denn der Stefan Leitl kann immer Dinge ansprechn, an denen die Kleeblatt-Profis noch arbeiten müssn. Und des geht halt am besten, wenn die Färdder gwinna und in der Tabelle im vordern Drittel stehn wie momentan.

Des soll ja a su bleibm – dazu müssmer aber am nächsten Samsdooch in Sandhausen bestehen. Des wird ned einfach, denn die Sandhäuser hamm a in Hannover bewiesen, dass sie durchaus a goude Truppe sin. Dou simmer gwarnt und gehn sicher konzendrierd ins Spiel. Schließlich is dernoch Länderspielpause, und dou will mer ja immer a Erfolgserlebnis mitnehma. Nach der Länderspielpause gibt´s dann ja bekanntlich a nu a bsonders Spiel in Färdd – aber des is nu weit wech, etz müssmer erst amohl nach Sandhausen fohrn: Auf geht´s, Kleebladd-Fans!