"Kein Endspiel"

Die Spielvorschau auf Kaiserslautern

Profis
Freitag, 09.03.2018 // 14:46 Uhr

Die SpVgg Greuther Fürth trifft am Samstag (13 Uhr) auf den 1. FC Kaiserslautern. Das Hinspiel am 9. Spieltag gewann das Team aus der Pfalz, das damals noch von Jeff Strasser trainiert wurde. Seitdem hat sich allerdings einiges verändert bei den "Roten Teufeln". In der Spielvorschau werfen wir einen Blick auf den kommenden Gegner.

Mario Maloca und Co. müssen gegen FCK-Torjäger Sebastian Andersson hellwach sein.

Formcheck

Der 1. FC Kaiserslautern startete mit einer Niederlage gegen den aktuellen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf (1:3) ins neue Jahr. Danach gelangen den "Roten Teufeln" zwei Siege gegen Braunschweig (1:2) und Kiel (3:1). Es folgten eine 0:1-Niederlage gegen Sandhausen und der Auswärtssieg im Nachholspiel gegen den SV Darmstadt 98 mit 1:2.

Eine Niederlage und ein Sieg gelangen dem Team von Michael Frontzeck an den vergangenen zwei Spieltagen. So holte sein Team in 7 Spielen 12 Punkte. Zwar steht der 1. FCK nach 25 Spielen auf Tabellenplatz 18, jedoch beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz nur noch fünf und auf das Kleeblatt sechs Punkte. 

Mit 27 Toren haben die Pfälzer genauso viele Treffer erzielt wie die SpVgg. Allerdings kassierte die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz mit dem 1. FC Heidenheim die meisten Gegentore (42), Fürth 35. Nach 25 Spieltagen stehen beim 1. FC Kaiserslautern somit sechs Siege, sechs Unentschieden und 13 Niederlagen auf dem Papier.

Müssen die Aufholjagd durchziehen.
Michael Frontzeck
Kapitän Christoph Moritz ist mit vier Toren auf Platz zwei der torgefährlichsten Spieler der "Roten Teufel".

Michael Frontzeck vor der Presse

Auf der gestrigen Pressekonferenz sprach der 53- jährige FCK-Coach über das Auswärtsspiel beim Tabellen-Fünfzehnten. „Fürth hat gegen Nürnberg einen wichtigen Sieg eingefahren und generell sehr ordentlich gepunktet zuletzt. Wir wissen, was da auf uns zukommt“, so der Trainer. Dass das kommende Duell zwar wichtig, jedoch noch nicht entscheidend sei, sprach Frontzeck ebenfalls an: "Es gibt nach dem Spiel gegen Fürth noch Punkte zu holen." 

Des Weiteren sei die Partie „kein Endspiel“. Was den weiteren Verlauf der Rückrunde betrifft, hat er auch eine klare Vorstellung. „Wir müssen die Aufholjagd in dieser Art und Weise durchziehen“. Nur so habe man noch eine „realistische Chance auf den Klassenerhalt.“

Aufpassen auf Andersson

Achtgeben muss die Spielvereinigung am Samstag auf Sebastian Andersson. Der 26- jährige Schwede, der seit dem 31.08.2017 bei den "Roten Teufeln" unter Vertrag steht, hat in bislang 21 Partien sieben Tore erzielt. Auch im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin war der Stürmer wieder erfolgreich. Die Kleeblatt-Defensive ist morgen also wieder richtig gefordert.

Auf einen ist immer Verlass: Stipe Vucur verpasste in dieser Saison noch kein einziges Spiel.

Ausfälle: Auf fünf Akteure muss Coach Michael Frontzeck am 26. Spieltag verzichten. So fallen Verteidiger Giuliano Modica (Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss), Mads Albaek (Aufbautraining nach Schambein- OP), Daniel Halfar (Reha nach Hüft- OP) und Kacper Przybylko (Reha nach Mittelfußverletzung) für die kommende Partie weiter aus.

Da sich Verteidiger Benjamin Kessel im letzten Spiel gegen Union Berlin die fünfte gelbe Karte abholte, wird der 30-Jährige Verteidiger ebenfalls nicht zum Zuge kommen. Allerdings wird Jan-Ingwer Callsen-Bracker gegen das Kleeblatt wieder mit von der Partie sein. Der Abwehrchef trainierte nach einer Oberschenkelverletzung in dieser Woche wieder mit der Mannschaft und wird wahrscheinlich am Samstag in der Startaufstellung stehen.

Schiedsrichter: Florian Heft aus Neuenkirchen wird die Partie am kommenden Samstag leiten. Der Referee ist seit 2011 DFB-Schiedsrichter und leitete bisher 22 Spiele in der zweiten Bundesliga, in der er seit 2015 aktiv ist. Das Kleeblatt pfiff der 28-Jährige zuletzt am 21. April 2017 beim Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden. Diese Partie konnte die Spielvereinigung mit 1:0 für sich entscheiden. Am 26. Spieltag wird Heft von den Linienrichtern Patrick Schult aus Hamburg und Henrik Bramlage aus Vechta unterstützt. Vierter Offizieller ist Julius Martenstein, der aus Marburg kommt.

So könnten sie spielen 

Müller – Mwene, Callsen-Bracker, Vucur, Guwara – Jenssen, Moritz, Seufert, Borrello – Andersson, Osawe

So verfolgt Ihr das Spiel 

Live verfolgen könnt Ihr die Partie wie immer im Kleeblatt Radio, das am Samstag wieder live berichtet. Im Matchcenter gibt es außerdem wie gewohnt Liveticker, Live-Statistiken sowie den Vor- und Nachbericht. Über die sozialen Medien Instagram und Snapchat seid Ihr am Spieltag hautnah dabei.
 

 

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