"Herben Verlust" kompensieren

Die Spielvorschau auf den SV Sandhausen

Profis
Donnerstag, 05.04.2018 // 16:23 Uhr

Morgen geht es für die SpVgg Greuther Fürth zum Auswärtsspiel ins knapp 230 Kilometer entfernte Sandhausen. In der Spielvorschau werfen wir einen Blick auf den kommenden Gegner.

Nach Hexenschuss fraglich: Der Einsatz von Top-Torschütze Richard Sukuta-Pasu.

Formcheck

Mit sieben Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen holte der SV Sandhausen im eigenen Stadion 24 Punkte und ist damit die fünfbeste Heimmannschaft der Liga. Allerdings konnten die Sandhäuser die letzten fünf Partien nicht mehr gewinnen. Mit zwei Remis gegen den FC Erzgebirge Aue und den FC St. Pauli und drei Niederlagen, zeigt der Trend nach unten.

Aktuell steht die Mannschaft von Kenan Kocak mit 37 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz und ist nur einen Punkt vom Kleeblatt entfernt. Beide Teams konnten bisher zehn Spiele gewinnen und schossen 32 Tore. Dass die Defensive eine Sandhäuser Stärke ist, zeigt auch die Tabelle: mit 28 Gegentoren ließ der SVS die wenigsten Tore in der Liga zu. Es wird also spannend, ob das Kleeblatt die starke Sandhäuser Defensive überlisten kann.

Ein Punkt für die Moral

Auf der Pressekonferenz sprach Trainer Kenan Kocak über das vergangene Spiel in Hamburg, die personelle Situation und natürlich über den kommenden Gegner. Man habe „inhaltlich beim FC St. Pauli ein sehr gutes Spiel gemacht.“, so Kocak. Die Leistung seiner Mannschaft bezeichnete der Coach als „fantastisch“. Für Torhüter Marcel Schuhen war der gewonnene Punkt in Hamburg „auch für unsere Moral sehr wichtig.“

Schnelles Kleeblatt gegen "weiße Weste"

Meistens ist spätestens bei SVS-Schlussmann Marcel Schuhen Schluss. Neun Mal spielte er zu Null.

Das Kleeblatt hingegen dürfe man „in keinster Weise unterschätzen“. Außerdem werde sich „bestmöglich auf das Spiel vorbereitet“. Auch Marcel Schuhen warnt vor den Gästen: „Fürth ist individuell stark besetzt. Vor allem auf das Umschaltspiel müssen wir achten, da Fürth äußerst schnelle Spieler hat. Dennoch konzentrieren wir uns auf unsere eigenen Stärken.“, so der Torhüter. Nicht nur, aber auch, dank seiner guten Defensive vor ihm ist Schuhen aktuell der zweitbeste Torhüter der Liga, was "zu-Null-Spiele" angeht. Von 28 Mal zwischen den Pfosten hielt er neun Mal seinen Kasten sauber.

Drei (Stamm)-Verteidiger fehlen

Gesperrt! Denis Linsmayer muss gegen das Kleeblatt zuschauen.

Ausfälle: Am Freitagabend muss Kenan Kocak gleich auf vier Akteure verzichten. Stammspieler Denis Linsmayer ist aufgrund der fünften gelben Karte gesperrt. Der defensive Mittelfeldspieler bestritt in der laufenden Saison 26 von 28 Partien von Beginn an. Den Ausfall des Stammspielers bezeichnete der Trainer als „herben Verlust“, ist sich aber „sicher, dass die Mannschaft diesen Ausfall kompensieren wird.“ 

Des Weiteren fehlen verletzungsbedingt die (Stamm)-Verteidiger Tim Kister (20 Einsätze, Mittelfußbruch) und Philipp Klingmann (19 Einsätze, Schädelbruch). Auch Abwehrspieler Ken Gipson (Wadenbeinbruch) wird nicht zur Verfügung stehen.

Fraglich dagegen ist der Einsatz von Top Stürmer Richard Sukuta- Pasu. Mit sechs Treffern ist der 27-Jährige nach dem Wechsel von Lucas Höler (7) der beste Torschütze des SVS. Auf der Pressekonferenz gab Kocak an, dass der Offensivmann „wieder ins Training eingestiegen sei. Man müsse aber noch abwarten.“

Schiedsrichter: Geleitet wird das Freitag-Abend Spiel von Thorben Siewer. Der 31- Jährige ist seit 2011 DFB- und seit 2015 Schiedsrichter in der zweiten Bundesliga, wo er bis dato 24 Spiele leitete. Das Kleeblatt pfiff der Unparteiische zuletzt am 11. Februar beim Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden, das das Kleeblatt mit 1:0 gewann. An den Seiten wird Siewer von Benjamin Bläser (Niederzier) und Fabian Maibaum (Hagen) unterstützt. Vierter Offizieller ist Marcel Gasteier.

Wooten als Option?

Erst 55 Einsatzminuten: Andrew Wooten, hier gegen Patrick Sontheimer, nach Verletzung in der Joker-Rolle.

Andrew Wooten feierte am vergangenen Wochenende nach über einem halben Jahr Verletzungspause sein Comeback. Beim Spiel auf dem Kiez wurde er in der 65. Minute eingewechselt. Sein letzter Einsatz bevor ihn ein Muskelfaser- und ein Muskelbündelriss außer Gefecht setzten, datiert vom 2. Spieltag im August 2017.

Ob er also wirklich schon eine Alternative für die Startelf von Kenan Kocak ist, ist mehr als fraglich. Auf alle Fälle könnte er wie beim FC St. Pauli von der Bank kommen. Wahrscheinlich wird Kocak erneut auf Gislason in der Spitze setzen, der zuletzt mit drei Treffern in vier Partien stark aufspielte.

So könnten sie spielen

Schuhen – Stiefler, Karl, Knipping, Paqarada – Kulovits, Jansen – Daghfous, Förster, Derstroff - Gislason

So verfolgt ihr das Spiel

Live verfolgen könnt Ihr die Partie wie immer im Kleeblatt Radio, das am Freitagabend live aus dem BWT-Stadion am Hardtwald berichtet. Im Matchcenter gibt es außerdem wie gewohnt Liveticker, Live-Statistiken sowie den Vor- und Nachbericht. Über die sozialen Medien Instagram und Snapchat seid Ihr am Spieltag hautnah dabei.

 

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