"Daraus Kraft schöpfen"

2016/17
Freitag, 27.01.2017 // 20:24 Uhr

Nach einer unglücklichen 1:2-Niederlage in München hat man auf Seiten der Spielvereinigung dennoch viele positive Ansätze erkennen können, an die es jetzt schon am nächsten Freitag gegen Hannover anzuknüpfen gilt. Hier die Stimmen nach dem Rückrundenauftakt beim TSV 1860 München.

Janos Radoki: Zunächst mal Glückwunsch an die Löwen. Meine Mannschaft hat heute ein hervorragendes Spiel gemacht, nicht nur in der ersten Halbzeit, auch in Unterzahl in der zweiten Halbzeit. Wir haben mit viel Leidenschaft und sehr viel Disziplin verteidigt. Und wir haben auch Torchancen herausgespielt, die wir aber nicht nutzen konnten. Zwei Minuten vor der Pause kriegen wir dann einen Elfmeter gegen uns, der aber sehr grenzwertig war, ich denke, da müsste man in jedem Spiel viele Elfmeter pfeifen. In der zweiten Hälfte gab es auf der anderen Seite dann die gleiche Situation, aber eben keinen Elfer. Wichtig war heute aber, dass wir uns im Vergleich zur Vorrunde stabilisiert haben. Ein Lob auch an die älteren Spieler, die die vielen Jungen heute prima geführt haben. So entsteht eine Mannschaft! Jetzt müssen wir am nächsten Freitag gegen Hannover an die Leistung anknüpfen und punkten.

Vitor Pereira: Taktisch und technisch war das kein fantastisches Spiel, es war eher ein emotionales Spiel. Aber es war nicht das, was ich erwartet hatte. Wir haben jetzt Zeit an uns zu arbeiten und dann bessere Spiele abzuliefern. Ich will mehr Qualität haben. Siege sind immer schön, aber ich hätte gerne das gesehen, was wir auch in den Testspielen gezeigt haben. Heute stand aber auch ein guter Gegner auf dem Platz, man muss auch die Qualität des Gegners loben.

Balazs Megyeri: Ich hatte beim Elfmeter ein Gefühl, dass er in die Ecke schießen würde. Ich war dann zwar am Ball, konnte ihn aber nicht halten. Beide Mannschaften hatten Chancen. Wenn München Druck gemacht hat, konnten wir das Spiel aber trotzdem kontrollieren. Das Team hat Charakter und eine gute Performance gezeigt. Die Niederlage ist jetzt natürlich unglücklich. Wir müssen jetzt die positiven Dinge nehmen und daran weiterarbeiten.

Khaled Narey: Wir konnten den Gegner früh unter Druck setzen. Die Münchener konnten damit nicht kontrolliert ihr Spiel aufbauen. Ich denke, wir waren das bessere Team. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir nicht viel zugelassen. Aber die Niederlage ist im Endeffekt einfach bitter. Natürlich sind wir jetzt alle enttäuscht. Man darf sicher auch enttäuscht sein, aber ab Montag gilt es sich jetzt wieder voll auf Hannover zu konzentrieren. 

Helmut Hack: Die Niederlage tut richtig weh. Vor allem tun mir die Spieler leid. Aber das hilft alles nichts, da die Punkte in München bleiben. Es waren alle Chancen da das Spiel zu gewinnen, die Mannschaft hat sich zu keinem Zeitpunkt versteckt. Es gilt jetzt diesen Weg weiterzugehen und aus den schlechten Dingen gute zu machen und daraus Kraft zu schöpfen.