"Dieses Spiel tut weh"

Der neue Kleeblatt-Kapitän Balazs Megyeri will das Positive aus diesem Spiel mitnehmen.
Profis
Samstag, 29.07.2017 // 18:00 Uhr

Mit 0:1 verliert die SpVgg Greuther Fürth den Saisonauftakt beim Bundesliga SV Darmstadt 98. Janos Radoki sah aber eine "sehr ordentliche" Leistung von seiner Mannschaft und auch Lilien-Coach Torsten Frings bestätigt, dass es die Spielvereinigung den Darmstädtern schwer gemacht hat.

Janos Radoki: Insgesamt war es bis zum Torabschluss ein sehr ordentliches Spiel von uns, wir haben Darmstadt vor Probleme gestellt, aber unterm Strich haben wir uns nicht für unseren Auftritt belohnt. Wir wollten hier drei Punkte mitnehmen, das war das Ziel. Nach der Niederlage sind wir natürlich enttäuscht.

Thorsten Frings: Wir sind sehr zufrieden, es war wie erwartet ein schweres Spiel. Wir sind reingegangen mit dem Wissen, dass in 2. Liga ein ganz anderer Fußball gespielt wird, als in der Bundesliga. Mit mehr Kampf und Leidenschaft. Fürth hat ein gutes Spiel gemacht, es war ein zähes Spiel, aber dann ist es so, dass ein Standard der Dosenöffner sein kann. Fürth hat uns ansonsten nicht viele Möglichkeiten gegeben. 

So ein Spiel darfst Du nicht verlieren.
Sebastian Ernst
Sebastian Ernst (rechts) hatte den Ausgleich beim SV Darmstadt auf dem Fuß.

Balázs Megyeri: Wir starten mit null Punkten, dieses Spiel tut weh, weil wir die größeren Chancen hatten, wir haben ein gutes Match gespielt, aber wir müssen ein Tor machen. Das Gegentor war unglücklich. Das war ein starker Schuss aus sechs Metern. Ich bekomme den Ball an die Brust, und dann… ich weiß es nicht. Das war eine unglückliche Bewegung, als ich den Ball zur Seite klären wollte. Aber wir müssen das Positive mitnehmen und wollen nächste Woche zu Hause drei Punkte holen.

Sebastian Ernst: So ein Spiel darfst Du nicht verlieren, wir waren klar die bessere Mannschaft und haben uns gute Chancen rausgespielt. Ich hätte das Tor machen müssen. Ich wollte schnell den Abschluss suchen und habe dann leider den Torwart angeschossen. Uns haben die letzten Prozent gefehlt vor dem Tor, wir waren nicht kaltschnäuzig genug, wir müssen gieriger werden. Ab morgen und die nächsten Tage gucken wir wieder nach vorne. 

 

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