"Die Jungs aufbauen"

Die Stimmen zum Spiel gegen den FC Ingolstadt

Profis
Freitag, 25.08.2017 // 21:00 Uhr

In der ersten Halbzeit war es ein "zerfahrenes Spiel". Die Gäste aus Ingolstadt kamen besser aus der Pause, nach dem Rückstand und dem Platzverweis erkämpfte sich das Kleeblatt trotz Unterzahl wieder mehr Ballbesitz. Es fehlten aber die ganz klaren Torchancen.

Janos Radoki (Cheftrainer SpVgg Greuther Fürth): "In der ersten Hälfte war das Spiel zerfahren. Wir haben einen Kopfball der Ingolstädter zugelassen, ansonsten haben wir die zweiten Bälle gut erobert. Im Ballbesitz war es von beiden Mannschaften kein gutes Zweitligaspiel. Unterm Strich spricht es für den Gegner, dass er eine seiner wenigen Tormöglichkeiten genutzt hat. In Unterzahl haben wir dann gute Moral gezeigt, wir haben deutlich mutiger gespielt, hatten den höheren Ballbesitzanteil. Wir sind aber nicht zu diesen klaren Tormöglichkeiten gekommen. Der Mannschaft ein Kompliment, dass sie sich nicht aufgegeben hat. Jetzt geht es darum, die Jungs aufzubauen und daran zu arbeiten, das Selbstverständnis, das wir in der Rückrunde hatten, wieder zurückzuholen."

Stefan Leitl (Cheftrainer FC Ingolstadt 04): "Zuallererst sind wir unheimlich froh, dass wir gewinnen konnten. Es war eine schwierige Phase für die Mannschaft. Wir wollten unbedingt die Null halten. Das ist uns gelungen. In der ersten Halbzeit war es ein zerfahrenes Spiel. In der 2. Halbzeit waren wir gut im Spiel und gehen in Führung. Dann hätten wir es besser ausspielen können in Überzahl, um den Deckel draufzumachen.

Müssen uns gegenseitig unterstützen!
Marco Caligiuri

Ramazan Yildirim (Direktor Profifußball): „Beide Mannschaften sind extrem fokussiert zu Werke gegangen. Es war spürbar, dass beide Sicherheit gewinnen wollten. Deswegen gab es am Anfang wenige Chancen. Der Trainer wird wieder Ansätze finden. Wir haben in dieser Woche gut gearbeitet und werden das auch in der kommenden Woche tun. Wir haben alles versucht, das Spiel zu gewinnen. Das ist uns leider nicht gelungen.“

Marco Caligiuri: „Wir waren in der ersten Halbzeit sehr wach, waren clever in den Zweikämpfen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit leider vermissen lassen. Ingolstadt hat das Zepter übernommen und ist in Führung gegangen. Es waren letztlich wieder Nuancen, die den entscheidenden Impuls gegeben haben. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, aus dieser Situation wieder rauszukommen, aber wir tun gut daran, nicht viel zu reden, sondern Taten sprechen zu lassen. Wir müssen uns weiter gegenseitig unterstützen und uns schnellstmöglich Selbstvertrauen zurückholen.“

 

Neue Videos

"Von Anfang an hellwach sein"

23.10.2017 // Kleeblatt TV

Die Kleeblatt-Pressekonferenz

23.10.2017 // Kleeblatt TV

"Voll konzentriert sein"

20.10.2017 // Kleeblatt TV

Die Kleeblatt-Pressekonferenz

19.10.2017 // Kleeblatt TV

Mehr zum Thema

Vor dem Pokalspiel gegen den FC Ingolstadt hat die SpVgg Greuther Fürth nicht viel Zeit zur Regeneration. Trotzdem will Damir Buric die kurze Zeit nutzen, um möglichst viele Dinge aufzuarbeiten.

23.10.2017

Wer ist am Dienstagabend der beste Spieler auf dem Platz? Holt Euch jetzt die offizielle DFB-Pokal-App und stimmt ab Beginn der 2. Halbzeit für Euren "Man of the Match"!

23.10.2017

In der aktuellen Ausgabe des Spieltagskommentars geht es um eine alte Fußballerweißheit und welche Lehren man aus dem Spiel gegen Union Berlin ziehen sollte.

22.10.2017

Die SpVgg Greuther Fürth verliert in der Hauptstadt mit 1:3. Nach der Niederlage beim 1. FC Union Berlin äußerten sich neben den Trainern auch Sascha Burchert und Maximilian Wittek zur Niederlage.

21.10.2017

Nach 14 Jahren ohne Niederlagen im "Stadion an der Alten Försterei" musste sich das Kleeblatt heute beim Aufstiegsaspiranten Union Berlin mit 3:1 geschlagen geben. Schon nach 3 Minuten gingen die Hausherren in Führung. Witteks Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 half am Ende nichts.

21.10.2017

Fünf Spielen ohne Dreier in Serie ließ der 1. FC Union Berlin zuletzt drei Siege folgen. Kleeblatt-Coach Damir Buric sieht die als Aufstiegsfavoriten gehandelten Hauptstädter deswegen klar „im Aufwind.“ Das Stadion an der Alten Försterei war für die Weiß-Grünen zuletzt aber ein gutes Pflaster.

20.10.2017

Wenn das Kleeblatt am Samstag beim 1. FC Union Berlin aufläuft, ist es vor allem für Kleeblatt-Keeper Sascha Burchert eine besondere Partie. Der gebürtige Berliner hat seine private und sportliche Vergangenheit in der Hauptstadt.

20.10.2017

Den Schwung aus dem Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue mitnehmen und über eine gut organisierte Defensive beim 1. FC Union Berlin punkten. Das ist die Marschroute, die Damir Buric vor dem Auswärtsspiel in der Hauptstadt vorgibt. Von der guten Atmosphäre im Stadion an der Alten Försterei soll sich die Mannschaft mitreißen lassen.

19.10.2017