"Tore zu einfach bekommen"

Die Stimmen zum Frankenderby

Profis
Sonntag, 24.09.2017 // 16:25 Uhr

Das Kleeblatt verliert das 263. Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:3. Neben den beiden Trainern äußerten sich Balazs Megyeri und Marco Caligiuri zur Niederlage.

Damir Buric (Trainer SpVgg Greuther Fürth): "Es ist eine Situation, wo wir unbedingt gewinnen wollten, und dann waren wir in der einen oder anderen Situation verkrampft. Es war in der ersten Halbzeit nicht geplant, dass wir so hoch stehen, damit der Gegner uns auskontert. Wir haben nach der ersten Halbzeit gesagt, wir müssen taktisch etwas ändern. In der zweiten Hälfte läuft Julian gleich aufs Tor – dann waren noch ein paar Situationen, wo du nah dran bist, ein Tor zu erzielen. Dann kämpfst du dich wieder ins Spiel, und dann bekommen wir das dritte Tor – das war ein Fehler von uns. Wir haben Moral bewiesen, wir wollten immer wieder Torchancen herausspielen. Mit ein bisschen Glück kannst du auch unentschieden spielen."

Michael Köllner (Trainer 1. FC Nürnberg): "Wir waren eine starke Einheit. Wir hätten das Spiel vor dem Elfmeter klarer entscheiden müssen. Es freut mich für meine Mannschaft, dass sie noch einmal alles abgerufen hat und wir nach langen Jahren der Durststrecke hier mal wieder gewinnen konnten. Mit der geschlossenen Mannschaftsleistung hat das Team das Spiel heimgebracht."

Balazs Megyeri: „Wir hatten nach dem 0:1 und auch noch nach dem 0:2 unsere Chancen. Wenn man ein Derby verliert, tut das richtig weh. Wir haben dem Gegner zu viel Platz gelassen und dabei die Absicherung verloren. Nach dem 1:2 hatten wir zwei oder drei gute Chancen, das Tor zu machen. Wir hatten in den letzten beiden Spielen gute Phasen und viel Ballbesitz. Aber wie wir heute die Tore bekommen haben, ist natürlich zu einfach. Auch wenn es eine Phrase ist: Wir müssen im Kopf positiv bleiben und uns das Glück in den nächsten Spielen erarbeiten.“

Marco Caligiuri: „Wir wissen sicherlich, dass die Tore zu einfach fallen. Es war vermeidbar, den Gegner so einzuladen. Aber wir werden auch positive Dinge mitnehmen. Die Mannschaft wollte. Fußball ist immer auch eine Kopfsache. Es wird immer schwerer, je länger die Erfolge ausbleiben. Wir müssen gegen den eigenen Schweinehund ankämpfen und in den nächsten Spielen konsequenter sein."

 

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