"Es gibt nichts schönzureden"

Die Stimmen zum Spiel in Kaiserslautern

Profis
Freitag, 29.09.2017 // 20:51 Uhr

Das Kleeblatt verliert das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern mit 0:3. Die Cheftrainer Damir Buric und Jeff Strasser, Ramazan Yildirim und Richard Magyar äußerten sich zur Niederlage.

Damir Buric (Trainer SpVgg Greuther Fürth): "Es war ein verdienter Sieg des FCK. Es waren spielentscheidende Kleinigkeiten. Wir hatten eine ähnliche Situation mit der 100-prozentigen Chance und wir machen sie nicht. Dann waren wir in einer Unterzahlsituation und Andersson macht das Tor. Das war der Dosenöffner. Was danach passiert ist, war schlecht von uns. Wir haben „all in“ gespielt, das macht man nicht. Lautern hat gezeigt, dass sie geduldiger sind und haben ihre Chancen genutzt, im Gegensatz zu uns."

Jeff Strasser (Trainer 1. FC Kaiserslautern): "Es war heute eine gewisse Aufbruchstimmung. Das Spiel war lange Zeit auf Augenhöhe. Es sind Details, die den Unterschied gemacht haben. Unser Ziel war heute, erstmal Sicherheit zu gewinnen durch Kompaktheit. Man hat gesehen, als das Spiel länger gedauert hat, dass die Mannschaft das gut umgesetzt hat. Das erste Tor war befreiend. Danach hat man dann der Mannschaft den unbedingten Willen angemerkt. Wir haben heute einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, müssen jetzt arbeiten und den nächsten Schritt machen."

Ramazan Yildirim (Direktor Profifußball): „Wir sind in den letzten zwanzig Minuten so aufgetreten, dass man hier nichts mitnehmen kann. Das zweite und dritte Tor darf so leicht nicht fallen. Wir hatten heute keinen guten Auftritt. Das Ergebnis geht dann leider auch so in Ordnung. Da gibt es nichts schönzureden. Wir haben es eine Stunde recht ordentlich gemacht. Vielleicht können wir durch Hofmann in der ersten Minute oder durch Magyars Chance in der zweiten Halbzeit in Führung gehen. Aber das ist alles spekulativ. Am Ende steht das Ergebnis und das ist eine Katastrophe.“

Richard Magyar: "Ich habe viel Erfahrung mit solchen Situationen. In Schweden habe ich drei Jahre ums Überleben gespielt und war da mit 19 Jahren Kapitän. Aus dieser Situation habe ich viel gelernt. Ich bin nicht besorgt. Ich sehe in der Mannschaft viel Potenzial. Gegen Düsseldorf haben wir gezeigt, was wir können und ich bin hungrig auf eine Revanche. Wir sind nicht so schlecht, wie die Tabelle sagt. Die Tabelle zeigt die Vergangenheit, wir können nur die Zukunft ändern. Ich hatte ein gutes Gefühl in diesem Spiel und ich habe gedacht, dass ich das Tor nach der Ecke mache, in den letzten 20 Minuten war es dann zu einfach und wir haben Fehler gemacht. Aber in solchen Situationen wächst man als Persönlichkeit, wir müssen jetzt zusammen kämpfen und zusammenhalten und ich bin mir sicher, wir schaffen das. Wir müssen nach vorne schauen."

 

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