"Der Plan ist aufgegangen"

Profis
Samstag, 28.10.2017 // 15:37 Uhr

Nach Toren von Khaled Narey und Mario Maloca gewinnt die SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 gegen den SV Sandhausen und feiert den dritten Saison-Heimsieg. Neben den beiden Torschützen äußerten sich auch die beiden Trainer zum verdienten Heimerfolg.

Damir Buric (Trainer SpVgg Greuther Fürth): Für uns ist es ein wichtiger Sieg. Man hat gesehen, dass die Mannschaft verkrampft war – aber mir hat gefallen, dass wir sehr diszipliniert waren. Die Räume, in denen Sandhausen spielt, haben wir gut zugemacht. Wir haben gehofft, dass wir in die Kontersituation kommen. Da haben wir in einigen Situationen überhastet gespielt – beim 1:0 haben wir es dann gut gemacht. Unser Hauptaugenmerk war, dass wir defensiv gut stehen. In der Zone um unseren Strafraum haben wir wenig zugelassen. Unser Ziel waren die drei Punkte – die haben wir geholt. Gut war, dass wir das Tor geschossen haben, gleich nachdem wir den Ausgleich bekommen haben. Das zeigt mir, dass die Mannschaft intakt ist und die Moral stimmt. Wir sind zufrieden, und ich denke, dass der Sieg allemal verdient war.

Kenan Kocak (Trainer SV Sandhausen): Wir sind sehr verärgert über diese Niederlage. Wir haben heute kein hochklassiges Spiel gesehen. Wir können besser spielen. Es ist ärgerlich, wenn man verliert, wenn der Gegner fast keine Torchance hat. Wir versuchen es, wir laufen an – aber uns hat im letzten Drittel die Präzision gefehlt. Die Mannschaft hat es immer wieder probiert. Dann machen wir, denke ich, verdient das 1:1. Dann die Entstehung des zweiten Tores: In der Box gibt’s gewinnen oder verlieren: Wir haben zwei Duelle in der Box verloren und bekommen das Tor.

Ein gutes Gefühl
Mario Maloca

Mario Maloca: „Mein erstes Tor habe ich ja vor fünf Tagen schon geschossen, aber da hat der Referee auf Abseits entschieden. Für mich ist das natürlich ein gutes Gefühl, aber wichtiger ist, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir waren in der Mitte heute kompakter. Jetzt hoffe ich, dass wir eine Serie starten. Beim Tor verlängert Richard den Ball sehr gut. Der Platz war anfangs schwer zu bespielen. Nach zehn Minuten haben wir die Kontrolle übernommen. Wir wussten, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen müssen. Jetzt haben wir zumindest eine etwas bessere Position. Jetzt haben wir sieben Tage Zeit bis zum nächsten Spiel in Regensburg. Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns.“

Khaled Narey: „Wir sind alle erleichtert. Wir sind viel gelaufen, haben viel gekämpft und haben uns das alle verdient. Natürlich bin ich sehr froh, dass ich mit dem 1:0 helfen konnte. Bei meinem Tor habe ich gar nicht wirklich nachgedacht, sondern den Ball einfach drüber gehoben. Ich freue mich über jedes Tor und jeden Punkt. Durch die Aufstellung konnte ich mich heute frei bewegen. Das war für mich noch etwas ungewohnt. David Raum und ich wollten heute immer wieder hinter die Ketten laufen. Dieser Plan ist aufgegangen. Wir müssen an unsere Stärken glauben und dann werden wir auch belohnt. Jetzt geht es mit Regensburg gegen einen direkten Konkurrenten. Das wird sehr wichtig. Wir müssen uns im Training ab der 1. Minute darauf konzentrieren.“