"Zu viel zugelassen"

Profis
Samstag, 04.11.2017 // 15:46 Uhr

Zweimal ist die SpVgg Greuther Fürth zurückgekommen, unterliegt letztlich aber verdient beim SSV Jahn Regensburg. Nach der Auswärtsniederlage haben wir hier die Stimmen zum Spiel.

Damir Buric (Trainer SpVgg Greuther Fürth): „Die Zuschauer haben ein intensives Spiel gesehen. Es gab viele Zweikämpfe, sehr viel Tempo, viele Aktionen im Sechzehner. Der SSV Jahn Regensburg ist ein sehr unangenehmer Gegner. Bei der einen oder anderen Standardsituation waren wir nicht in der Lage, sie optimal zu verteidigen. Wie der Fußball so ist, sind wir nach dem Rückstand immer wieder zurückgekommen. Das hat gezeigt, dass wir einige Dinge, die wir geplant haben, gut umgesetzt haben. Den Matchball zum 3:2 haben wir nicht genutzt. Vielleicht läuft das Spiel dann anders. So gilt unser Glückwunsch dem SSV Jahn Regensburg für diesen Sieg.“

Achim Beierlorzer (Trainer SSV Jahn Regensburg): „Es war ein sehr intensives Spiel. Das hat die Tabellenkonstellation schon hergegeben. Wir wollten heute unbedingt nachlegen. Diesen Willen hat die Mannschaft an den Tag gelegt. Was mich ärgert sind die zwei Gegentore. Wir haben genau diese Situationen im Vorfeld besprochen. Wenn wir länger das 1:0 halten, ergeben sich vielleicht mehr Kontersituationen. So sind wir zweimal nach dem Ausgleich zurückgekommen. Die Mannschaft hat wieder gezeigt, dass sie diese mentale Stärke hat. Wir hatten natürlich auch das Quäntchen Glück, aber wenn wir uns die Statistik ansehen, war das ein verdienter Sieg.“

Marco Caligiuri: "Wir müssen die Sache so akzeptieren, wie sie ist, weiter zusammenhalten, weiter zusammenarbeiten, uns das Vertrauen in den Trainingseinheiten holen. Wir waren speziell in der ersten Hälfte gedanklich nicht ganz auf der Höhe und nicht ganz so gefährlich wie die Regensburger. Wir sind trotzdem zweimal zurückgekommen, waren am Drücker, Regensburg war verunsichert nach dem 2:2. Und dann ist es irgendwo auch unglücklich, wie das dritte Tor fällt. Es muss jedem bewusst sein, dass es wohl bis zum letzten Spieltag eng sein wird. Das ist jedem in der Mannschaft bewusst."

Sascha Burchert: "Ärgerlich, dass die Gegentore so gefallen sind, weil wir wussten, dass sie Qualität haben bei Standards. Wir haben einige gut verteidigt, aber viel zu viele zugelassen. Die Situationen im Spiel laufen nicht für uns, da muss derjenige, der vor dem Tor ist, den Bock für die Mannschaft mal umstoßen, und wir als Mannschaft müssen versuchen zu verteidigen und weniger Gegentore zu kassieren. Wenn wir auswärts auch mal zu Null spielen, wenig Standards zulassen, dann haben wir auf jeden Fall einen Punkt sicher. Wir wollen da unten rauskommen, brauchen Punkte, brauchen gute Spiele."