"Müssen schnellstens lernen"

Die Stimmen nach dem Spiel gegen Paderborn

Profis
Samstag, 25.08.2018 // 15:35 Uhr

Die Gemütslagen der beiden Trainer hätten unterschiedlicher nicht sein können nach diesem 2:2 gegen den SC Paderborn. Gäste-Coach Steffen Baumgart mit einem glücklich gewonnen Punkt, Damir Buric sichtlich angefressen mit zwei verlorenen Punkten.

Damir Buric: "Bei uns ist pure Enttäuschung. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben: wir waren in Überzahl, aber das hat man überhaupt nicht gemerkt. Das war schlecht von uns. Ich bin schon lange Trainer, aber das habe ich noch nie erlebt, das ist eine böse Überraschung für uns alle. Wir müssen das analysieren, wieso und weshalb, damit das in Zukunft nicht mehr vorkommt. Wir haben gewarnt, dass es ein schwieriges Spiel wird und die Organisation stimmen muss. Der eine oder andere hat das aber nicht so wahrgenommen. Wir haben einfache Dinge nicht gelernt. In der letzten Minute läufst du wie schon gegen Dortmund in einen Konter. Wir müssen schnellstens lernen und diese Fehler abstellen. Für mich war die größte Frage: wir waren in Überzahl und wir waren ängstlich. Du musst dich da nach der Führung behaupten und zeigen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber wir wissen, dass wir uns in einem Prozess befinden und noch nicht die Stabilität haben."

Steffen Baumgart: "Wir haben ein sehr interessantes Spiel gesehen mit einer ausgeglichenen ersten Halbzeit. Ich habe leichte Fehler von meiner Mannschaft gesehen, wo wir es nicht geschafft haben, konzentriert und konsequent nach vorne zu spielen. Wir hatten einige Probleme, ins Spiel zu finden, danach war alles ok. Es war eine klare gelb-rote Karte. Aber das passiert mal. Ich gebe meinen Spielern vor, aggressiv an die Sache ran zu gehen. Wir haben in der zweiten Halbzeit versucht, nach vorne zu spielen und geraten 0:2 in Rückstand. Danach arbeiten wir uns nach vorne und werden am Ende glücklich belohnt. Ich freue mich über den Punkt.

Tobias Mohr: "Dass ich in der Startelf stehe, ist echt schön. Ich habe mich sehr gefreut und mit einem Tor belohnt. Wir führen dann bis zur 89. Minute 2:0 zu Hause und in Überzahl. Da darf normalerweise nichts passieren. Dass wir dann am Ende wieder mit gefühlt leeren Händen da stehen, ist umso bitterer. Das ist eine gefühlte Niederlage.

Mario Maloca: "Zwei Spiele in Folge bekommen wir die Tore in der Nachspielzeit. Wir müssen das analyiseren. Wir haben bis zur Nachspielzeit gekämpft haben und dann hat uns wieder die Nachspielzeit gekillt. Wir haben zwei wichtige Punkte verloren und jetzt haben wir ein schweres Spiel in Duisburg vor der Brust. Es fühlt sich an wie eine Niederlage, weil wir die drei Punkte verdient gehabt hätten. Nach der gelb-roten Karten führen wir 2:0 , aber sie kamen zurück. Nach dem 2:1 war es schwierig für uns, aber wir hätten es besser spielen müssen. In Unterzahl kämpft man noch mehr und wir hätten es in den letzten Minuten entscheiden und kompakter stehen müssen. 

 

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