"Frühe Gegentore haben uns das Genick gebrochen"

Die Stimmen zur Auswärtspartie in Berlin.

Profis
Sonntag, 11.11.2018 // 17:00 Uhr

Während der Berliner Trainer trotz 3-0-Pausenführung hinterher sagte, dass Fürth in Durchgang eins besser war, ärgerte man sich beim Kleeblatt über die zu einfachen Gegentore und die Leistung des Schiedsrichters und Ordnungsdienstes.

Damir Buric: Die erste Situation heute war sehr schwierig, da ein wichtiger Spieler verletzt draußen behandelt wurde und haben dann postwendend das 0:1 kassiert, was auch noch abseits war. Ja und dann war das Spiel für Berlin natürlich geöffnet. Aber wir haben dann auch noch alles versucht und alles gemacht. Wir wissen auch über die Stärke von Union Berlin. Wir haben aber dennoch Chancen herausgespielt. Union war heute ganz einfach auch eiskalt und hat das genutzt. Aber es war schon kurios, dass es zwei Szenen gab, bei denen unsere blutenden Spieler behandelt werden mussten und das zu Gegentoren führt. Aber wir sind eine junge Mannschaft, wir müssen daraus lernen, heute sind wir unter die Räder gekommen, aber wir werden ganz einfach weiterarbeiten und werden es gegen Magdeburg besser machen.

Urs Fischer: Natürlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Wir waren heute vor allem in der ersten Halbzeit sehr effizient, haben davon profitiert, dass wir in Führung gehen, was wirklich abseits war. Die erste Halbzeit hat mir nicht so gefallen, da wir nicht so den Zugriff bekommen haben, den wir wollten. In der ersten Halbzeit war Fürth die bessere Mannschaft. Nach dem 4:0 war das Spiel natürlich gelaufen, aber die Mannschaft hat weiter gut gearbeitet.

Mario Maloča: Wir wussten, dass das ein schwieriges Spiel wird. Wir haben heute nicht unser Potential gezeigt, Union hat unsere Fehler ausgenutzt, sie mussten gar nichts Besonderes zeigen. Nur das erste war nicht unser Fehler. Wir müssen dieses Spiel vergessen und uns auf das Spiel gegen Magdeburg konzentrieren. Es ist natürlich schlecht, wenn du 0:4 verlierst, aber jetzt ist es am wichtigsten, wie es Maxi geht.

Lukas Gugganig: Die zwei frühen Gegentore haben uns heute das Genick gebrochen, wir hätten in der ersten Halbzeit zurückkommen können, müssen ein, zwei Tore machen, das ist uns aber nicht gelungen. In der zweiten Halbzeit haben wir noch mal alles versucht, waren vorne aber nicht zwingend genug und haben dann ein einfaches Gegentor bekommen. Das Spiel geht halt gleich Scheiße los, natürlich tut es weh, wenn Maxi ausfällt, und was soll man zu Abseits sagen. Beim zweiten Tor bekommt Keita einen Ellbogen ins Gesicht, blutet, wieder kein Freistoß. Es war heute vieles gegen uns, und so kommt dann so ein Ergebnis zustande. Wir haben wieder ein Heimspiel in zwei Wochen und können da eine Reaktion zeigen. Ich glaube, dass wir auch wieder besser zurückkommen werden.

Rachid Azzouzi: So ein Spiel habe ich auch schon lange nicht mehr erleben müssen. Ich war beim ersten Gegentor auf der gleichen Höhe wie der Assisten und habe gesehen das es Abseits war, aber er hat nicht gewunken. Ich war auf dem Weg zu unseren Fans, weil auch da Unruhe war. Was ich bisher mitbekommen habe, gingen Provaktionen von Mitarbeitern des Ordnungsdienstes aus, was wohl der Ursprung war. Wir müssen all das aufarbeiten, weil wir uns nicht alles gefallen lassen wollen. Sportlich müssen wir natürlich über die einfachen Gegentore und die Effizienz im Sturm sprechen.

 

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