"Zu viele Fehler"

Die Stimmen zum Spiel.

Profis
Samstag, 05.10.2019 // 15:33 Uhr

Das Glück und Momentum auf der weiß-grünen Seite - dann hätte die SPVGG GREUTHER FÜRTH bei einem starken HSV vielleicht etwas mitnehmen können. Das Kleeblatt hat laut Stefan Leitl "alles versucht", aber "zu viele Fehler" gemacht.

Dieter Hecking: "Wir waren von der ersten Minute an super im Spiel. Waren hochkonzentriert. Wir haben dem Gegner nicht viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. Die Spielweise von Fürth gefällt mit, weil sie Wert darauf legen, Fußball zu spielen. Wir wollten im Vergleich zum Regensburg-Spiel kompakter agieren und das hat die Mannschaft gut gemacht. Der Torwart von Fürth hat glänzend gehalten. Wir haben in der Halbzeit gesagt, dass wir geduldig bleiben und das Tempo hochhalten müssen. Natürlich spielt uns das frühe Tor dann in die Karten."

Stefan Leitl: "Erstmal Glückwunsch an Dieter und seine Mannschaft zum verdienten Sieg. Wir haben heute alles versucht, um uns gegen einen starken HSV zu stemmen. Wir hatten zu Beginn das Glück auf unserer Seite, dass wir nach den ersten 30 Minuten nicht in Rückstand geraten. Dann erzielen wir auf der anderen Seite den Treffer, der aber glaube ich zurecht aberkannt wurde und gehen mit einem 0:0 in die Pause. Wir hatten dann gehofft, dass wir nach dem Seitenwechsel mit Tempo in gute Umschaltaktionen kommen können. Aber es sind uns zu viele Fehler unterlaufen und dann ist es irgendwann zwangsläufig, dass der HSV ein Tor schießt. Wir hätten aber durch Tobi Mohr den Ausgleich erzielen können, was zu diesem Zeitpunkt vielleicht glücklich gewesen wäre. Aber insgesamt hat der HSV heute verdient gewonnen, das war eine ganz starke und disziplinierte Leistung. Wir haben heute einfach zu viele Fehler gemacht."

Sascha Burchert: "Wenn du das Spiel so lange offen hältst, Glück hin oder her, musst du deine Konterchancen nutzen, vor allem gegen so einen Topgegner. Bitter, dass das Tor Abseits war. Wir haben es heute leider nicht geschafft, das Momentum auf unsere Seite zu kriegen. An der Einstellung lag´s heute nicht. Wir können das 1:1 machen, dann wird es vielleicht ein anderes Spiel. So haben wir 0:2 verloren, das fühlt sich natürlich nicht gut an. Aber trotzdem hat das Spiel Spaß gemacht, weil gegen einen Gegner, der so gut besetzt ist, muss man nochmal eine Schippe drauflegen. Wir hatten unsere Momente, hatten gute Spielzüge. In der Länderspielpause wollen wir uns jetzt das Selbstvertrauen, das wir hatten, wieder holen."

Havard Nielsen: "Wir wussten, dass es heute viele Zweikämpfe geben wird. Wir mussten hinten auch sehr viel mit Körper und Kraft spielen – wir haben uns vorgenommen, das auch vorne umzusetzen. Wir haben Zweikämpfe gesucht, sind in die Kopfballduelle gegangen und haben versucht, die Bälle zu halten. Es war schwer – auch schon in der ersten Halbzeit. Wir haben versucht, nach vorne Gas zu geben, mussten viel nach hinten laufen und – klar – im zweiten Durchgang ergeben sich dann die Räume für den HSV."

 

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