Reset-Knopf drücken - der Spieltagskommentar

Profis
Sonntag, 10.09.2017 // 16:42 Uhr

Nach dem Punktgewinn in Dresden wollen wir aus einem anderen Blickwinkel auf das Duell in der sächsischen Landeshauptstadt schauen. Und das machen wir im Spieltagskommentar:

Dass man nach vier Niederlagen am Stück nicht vor Selbstvertrauen strotzen und ein Spiel in der Zweiten Liga von Beginn an dominieren kann, ist klar. Zumal wenn man auswärts antreten muss. Vor diesem Hintergrund kann man unter dem Strich mit dem 1:1-Unentschieden bei Dynamo Dresden absolut leben.

Die Gastgeber, die zuletzt auch nicht vom Erfolg verwöhnt waren, hatten zwar anfangs mehr vom Spiel, doch nach einiger Zeit konnte die SpVgg das Geschehen in den Griff bekommen. In dieser Phase fiel dann allerdings der Führungstreffer für die Sachsen. Das Kleeblatt verlor jedoch trotz des 0:1-Rückstandes nicht die Nerven und suchte seine Chance. 

Wer weiß, wie die zweite Hälfte und das Spiel überhaupt verlaufen wären, wäre Khaled Narey kurz nach dem Wiederanpfiff nach wunderbarem Pass von Tolcay Cigerci nicht am Pfosten gescheitert. So also musste man weiter mit erhöhtem Risiko auf den Ausgleich spielen, die Abwehr etwas öffnen und deshalb damit leben, dass die Dresdner auf Grund der offensiveren Spielweise einige gute Konterchancen bekamen, die sie aber glücklicherweise nicht nutzen konnten.  

Die Möglichkeit zum Ausgleich fürs Kleeblatt kam dann aber auch – und wurde vom eingewechselten Philipp Hofmann genutzt. Wieder war es Cigerci, der die Kugel gefühlvoll in den Rücken der Dresdner Abwehr spielte. Hoffmann schoss nach technisch anspruchsvoller Ballmitnahme den Ball durch die Beine des Dresdner Schlussmanns ins Tor. 

Das Tor war ansehnlich – und bedeutete vor allem den ersten Punkt für die SpVgg. Das 1:1-Remis sorgt dafür, dass der neue Coach Damir Buric die Vorbereitung auf das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf von einer anderen Basis aus angehen kann.

Nun heißt es also, den Reset-Knopf drücken und gegen die Düsseldorfer alles in die Waagschale werfen. Dass die Rheinländer nach ihrem Sieg gegen Berlin Tabellenführer sind, macht die Begegnung reizvoll – aber nicht schwerer als gegen jeden anderen Gegner in dieser ausgeglichenen Zweiten Bundesliga.

 

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