Medizinisches Update: Schulterverletzung bei Megyeri

Profis
Mittwoch, 18.10.2017 // 18:00 Uhr

Vor dem Auswärtsspiel der SpVgg Greuther Fürth beim 1. FC Union Berlin hat sich im Lager der verletzten Spieler was getan. Wir wollen Euch auf den neuesten Stand bringen:

Am Anfang der Woche hat sich Balazs Megyeri im Training an der Schulter verletzt. „Im Moment müssen wir noch abwarten welche Verletzung bei Balazs genau vorliegt. Erst dann können wir die weiteren therapeutischen Schritte klären“, so Direktor Medizin, Sportwissenschaften, Sportpsychologie, Innovation, Martin Meichelbeck, der noch hinzufügt: „Leider ist aktuell auch eine Operation nicht ausgeschlossen“.

Auch Nik Omladic muss sich weiter gedulden. Der Mittelfeldspieler laboriert derzeit an einer Entzündung der Fußsohle. Im Moment wird bei ihm eine Ruhigstellung des Fußes mit einem Spezialschuh vorgenommen. „Bei Nik werden wir in den kommenden Tagen eine Röntgentiefenbestrahlung in der Uniklinik Erlangen durchführen, um der Entzündung im Fuß entgegenzuwirken und diese zu behandeln“, erklärt Meichelbeck. Grund der Verletzung ist eine Überlastungsreaktion in Verbindung mit einer früheren Operation.

Sararer beim Check

Für Sercan Sararer ging es in dieser Woche nach Kaiserslautern, und zwar zur Kontrolluntersuchung nach seiner Adduktoren-Operation. Der Check wird dort vom behandelten Arzt ausgeführt. Bei einer positiven Diagnose wird Sercan in den kommenden Wochen eine verstärkte und auf ihn abgestimmte Reha in der Simsee-Klinik in Bad Endorf vollziehen. 

Mit Adduktoren-Problemen hat auch Julian Green zu kämpfen. Der Kleeblatt-Neuzugang kann aus diesem Grund aktuell nicht am Mannschaftstraining der SpVgg Greuther Fürth teilnehmen. 

Mathis Bolly hat weiterhin muskuläre Probleme, die darin begründet sind, dass er eine schmerzhafte Hüftbeuger-Schwäche hat. Alle bisher ergriffenen Maßnahmen konnten keine Wirkung erzielen. Aus diesem Grund wird er in den nächsten Tagen bei einem Spezialisten eingehend untersucht. „Für Mathis ist es sehr schade, da er ein guter Athlet ist, die Hüftbeuger-Schwäche gerade aber kein Training unter höherer Belastung zulässt, da die Ansteuerung der Oberschenkel-Muskulatur dadurch gestört ist“, erklärt Martin Meichelbeck.