Gastspiel in der Heimat

Profis
Freitag, 20.10.2017 // 12:20 Uhr

Wenn das Kleeblatt am Samstag beim 1. FC Union Berlin aufläuft, ist es vor allem für Kleeblatt-Keeper Sascha Burchert eine besondere Partie. Der gebürtige Berliner hat seine private und sportliche Vergangenheit in der Hauptstadt.

Der inzwischen 27-jährige Kleeblatt-Keeper wurde 1989 kurz vor dem Fall der Berliner Mauer im damaligen Ost-Berlin geboren und durchlief ab dem Alter von 12 Jahren alle Jugendmannschaften des Hauptstadtklubs Hertha BSC, wo er 2009 in der Euro-League gegen den lettischen Verein FK Ventspils zum erstmals das Tor der Profimannschaft hütete. Nach einer kurzen Zwischenstation bei Valerenga Oslo kam er im Sommer 2016 ins Frankenland. Mit der Hertha wurde er 2011 und 2013 jeweils Zweitligameister. Von der U16 bis zur U20 stand er im Tor der deutschen Junioren-Auswahl.

Nun geht es also zum anderen Profifußballverein in Berlin. „Union ist sicherlich einer der meistgenannten Namen, wenn es um das Thema Aufstiegsfavoriten geht. Über die Schwere der Aufgabe brauchen wir im Vorfeld nicht reden, aber das muss uns ja nicht davon abhalten, zu versuchen für eine Überraschung zu sorgen“, gibt sich der Keeper kämpferisch.

 

Gelungener Einstand

Will den Kasten in Berlin sauber halten: Sascha Burchert.

Nach seinem Pokaleinsatz beim SV Morlautern stand Sascha Burchert gegen den FC Erzgebirge Aue in dieser Saison erstmals in der Liga in der Startformation und zog nach dem Spiel am Sonntag ein überwiegend positives Fazit. „Wir haben gut nach hinten verteidigt. Die Jungs haben mir den Job auch ein bisschen einfacher gemacht“, resümierte der Torhüter nach dem 2:1-Erfolg über die Sachsen in der Mixed Zone noch bescheiden. Dabei hatte der Keeper auch selbst seinen Anteil am Heimsieg: Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich parierte Burchert gegen Köpke stark (83.). „Natürlich hätte ich gerne zu null gespielt, aber wichtig waren vor allem die drei Punkte“, gibt der 27-Jährige offen zu und ergänzt: „Vielleicht können wir das ja in den kommenden Aufgaben nachholen.“

Wogegen wir definitiv nichts einzuwenden haben… ;-)