Viel Einsatz mit Folgen

Profis
Mittwoch, 13.12.2017 // 14:37 Uhr

Im Sommer wechselte Mario Maloca zum Kleeblatt und avancierte - egal ob in einer Dreier- oder einer Viererkette -  zu einem wichtigen Pfeiler im Fürther Abwehrverbund. Am Sonntag gegen Darmstadt muss Mario Maloca allerdings zuschauen.

Abgeräumt! Mario Maloca und die Kleeblatt-Defensive räumten gegen Heidenheim alles ab, was in Richtung eigenes Tor kam. Hier gewinnt Maloca das Kopfballduell gegen Denis Thomalla.

Er hat ganz schön was einstecken müssen am vergangenen Samstag beim 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim. Zuerst traf ihn bei einer Kopfabwehr Gegenspieler Robert Glatzel mit dem Fuß im Gesicht, nur wenige Minuten später räumte ihn der eigene Keeper Sascha Burchert bei einer Klärungsaktion im Luftduell um.

Vor allem nach der ersten Hälfte war Abwehrspieler Mario Maloca also schon ganz schön gezeichnet von dieser umkämpften Partie. „Das war kein so schönes Spiel am Samstag. Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften über den Kampf ins Spiel finden wollten. Ich denke, dass uns das ganz gut gelungen ist und wir diesen Kampf angenommen haben“, so der Kleeblatt-Verteidiger.

Groß und schnell

Drin! Mario Maloca freut sich mit Maxi Wittek über das Führungstor von Richard Magyar.

Der Führungstreffer von Richard Magyar machte dies aber alles vergessen und führte dazu, dass sich in der zweiten Halbzeit jeder einzelne im Kleeblatt-Trikot noch mehr in jeden Ball warf, um die Führung zu verteidigen. Genügend Abwehrspieler hatte das Kleeblatt ja auf dem Feld. Mit Mario Maloca, Marco Caligiuri, Roberto Hilbert, Maximilian Wittek, Richard Magyar und Lukas Gugganig standen sechs nominelle Verteidiger in der Startformation.

Und diesmal ließ Trainer Damir Buric von Beginn an mit einer Viererkette spielen, die Hilbert, Maloca, Caligiuri und Wittek bildeten. Davor bauten sich die großen Magyar und Gugganig als Doppelsechs auf. „Heidenheim ist eine große Mannschaft, deswegen war es wichtig, dass wir auch viele große Spieler auf dem Platz hatten. Und vorne mit David Raum, Khaled Narey und Julian Green drei schnelle für das Umschaltspiel“, verrät Maloca die Überlegungen vor dem Spiel.

Daumen drücken von der Tribüne

Zuschauen gegen Darmstadt. Nach seiner fünften gelben Karte kann Mario Maloca die Mannschaft nur von der Tribüne aus unterstützen.

Insgesamt zwölf Heidenheimer Torschüsse galt es für Mario Maloca und Co. zu verteidigen. In der 77. Minute machte der 28-Jährige eine der größten Möglichkeiten der Gäste zu Nichte, als er einen Schuss von Schnatterer sieben Meter vor dem Tor gerade noch mit dem Fuß ans Außennetz ablenkt. Im letzten Spiel des Jahres am Sonntag gegen den SV Darmstadt 98 wird Mario Maloca der Mannschaft allerdings nicht helfen können.

Denn nach einem harten, aber durchaus nicht unwichtigen, Einsteigen gegen Nikola Dovedan sah er seine fünfte gelbe Karte und muss am 18. Spieltag aussetzen. „Natürlich ärgert mich das sehr! Es tut mir leid für die Mannschaft, dass ich in diesem wichtigen Spiel nicht mithelfen kann. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs das schaffen und es den Darmstädtern richtig schwer machen wird. Ich drücke ihnen auf jeden Fall die Daumen“, so Mario Maloca.

 

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