Startelfdebüt bei Heimpremiere

Einstand nach Maß für Bech

Profis
Mittwoch, 14.02.2018 // 12:12 Uhr

Winterneuzugang Uffe Bech feierte, wenn man so will, gleich drei Premieren. Es war sein erster Auftritt im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer, nach der Einwechslung in Ingolstadt folgte jetzt das Startelfdebüt und die Kirsche auf der Torte: sein erster Sieg im Kleeblatt-Trikot. Wir haben mit dem 25-jährigen Dänen gesprochen.

Abseits des Platzes immer für ein Lächeln gut: Uffe Bech nach seinem gelungenen Startelfdebüt gegen Dresden.

Leicht zusammengekniffene Augen, den linken Mundwinkel etwas nach oben gezogen und ein kleines Grübchen in der Wange. Wenn man Uffe Bech abseits des Rasens begegnet, wirkt seine Miene immer etwas schlitzohrig. Gleichzeitig aber auch unheimlich sympathisch.

Sobald es auf den Platz geht, kann der 1,70 Meter große Däne aber auch schlagartig ganz anders. Ein fokussierter Blick, zusammengepresste Zähne und ausgefahrene Ellbogen. Im Kampf um den Ball schenkt er keinen Zentimeter ab, trotzdem behält er sich die Schlitzohrigkeit, wenn er den Ball am Fuß hat.

Einstellungssache

Ellbogen raus und los geht´s: Uffe Bech ist Dribbler und Kämpfer zugleich.

Und genau diese Einstellung zeigte Uffe Bech auch bei seinem Startelfdebüt am Sonntag gegen Dresden zu Hause im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer.

Der Däne beackerte die rechte, später auch die linke Außenbahn, stellte den Dresdener Verteidiger Philip Heise mit seinen Dribblings und schnellem Spiel immer wieder vor Aufgaben, half aber natürlich auch hinten bei Roberto Hilbert und Maximilian Wittek aus.

Mussten uns auch steigern.
Uffe Bech

„Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Aber wir mussten uns auch steigern, der Auftritt in Ingolstadt war nicht gut. Es ist verdammt wichtig, immer nach hinten zu arbeiten und seine Seite dicht zu machen, das haben wir diesmal gut gemacht.“

Zu schnell zum einschieben

Tordebüt fast per Fallrückzieher. Uffe Bech brachte das Kleeblatt mit seiner Chance besser ins Spiel.

Der quirlige Offensivspieler brachte sich so zweimal stark in Position, um einzunetzen – einmal verhinderte der Gästekeeper eine Riesentormöglichkeit, als Uffe Bech ihn aus kurzer Distanz per Fallrückzieher prüfte, beim zweiten Mal war der 25-Jährige zu schnell, passierte die Torlinie – aber ohne das Leder, das Narey zuvor kurz vor dem Kasten gut quer in den Strafraum legte.

„Ja, das war schade. Das war gut gespielt, einer hätte schon reingehen können“, grinst Uffe Bech, und weiter: „es wäre schon schön gewesen, hier gleich mit einem Tor zu starten. Aber in der zweiten Liga muss man sich alles noch härter erarbeiten.“

Für die Fans noch mehr geben.
Uffe Bech
Der Blick auf die Choreo der Nordtribüne befeuerte. "Kämpfen und Siegen" stand da in großen Buchstaben mit weiß auf grün.

Auch wenn dem Dänen seine Torpremiere im Kleeblatt-Trikot bei seinem Startelf-Debüt noch verwehrt blieb, war es dennoch ein erfolgreicher Einstand für Bech bei seinem ersten Heimspiel in Fürth.

„Es war so super, wie uns die Fans gepusht haben. Die Choreo beim Einlaufen, da kommen richtige Emotionen hoch und man will für die Fans noch mehr geben“, freut sich Uffe Bech über die Unterstützung mit strahlenden Augen und einem Grübchen in der linken Wange.

 

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