Spielfreudiger Green sorgt sich um Heimat

Profis
Mittwoch, 13.09.2017 // 12:22 Uhr

Julian Green ist bei den Weiß-Grünen angekommen. Nachdem der Neuzugang bei Dynamo Dresden schon am Freitag über 90 Minuten für das Kleeblatt im Einsatz war, flachste der US-Nationalspieler Anfang der Woche bei den Trainingseinheiten schon mit seinen neuen Teamkollegen.

Mirko Dickhaut hatte Julian Green eine Woche nach seiner Vertragsunterschrift bereits das Vertrauen geschenkt, das der 22-Jährige mit einer ansprechenden Leistung sofort zurückzahlte. „Es macht Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen. Das war am Freitag ein richtig gutes Gefühl. Ich denke, es war für den Anfang in Ordnung, aber ich will natürlich noch besser werden“, sagt Julian Green über sein Debüt für das Kleeblatt, bei dem der schnelle Außenspieler immer wieder Akzente im Umschaltspiel nach vorne setzte.

Damit sollte der quirlige Flügelspieler auch seinem neuen Trainer in guter Erinnerung geblieben sein. Damir Buric steht seit Montag als Kleeblatt-Coach auf dem Trainingsplatz an der Kronacher Hard und hatte das 1:1 des Kleeblatts bei der SG Dynamo vor dem Fernsehen verfolgt. Julian Green ist nach den ersten Einheiten jedenfalls voll des Lobes über den neuen Trainer. „Die bisherigen Eindrücke waren sehr gut. Wir haben viel mit dem Ball trainiert und viele Spielformen ausprobiert. Das hat großen Spaß gemacht. Die ersten Einheiten waren sehr intensiv, aber das ist ja auch wichtig“, resümiert der US-Boy nach den ersten zwei Trainingstagen unter dem neuen Kleeblatt-Coach.

Hurrikan Irma: „Schlimm, was passiert ist“

Mit seiner Heimat ist der achtmalige US-Nationalspieler und WM-Torschütze von 2014 – Green traf für die damals von Jürgen Klinsmann trainierten US-Boys im Achtelfinale gegen Belgien – immer noch eng verbunden und warf deswegen zuletzt einen besorgten Blick über den Atlantik, wo der prognostizierte Jahrhundertsturm Anfang der Woche über Julian Greens Geburtsort hinwegfegte. Green ist in der Stadt Tampa an der gleichnamigen Bucht an Floridas Westküste geboren und kam im Alter von zwei Jahren nach Deutschland, wo er im oberbayerischen Miesbach aufwuchs.

„Es ist schlimm, was dort passiert ist. Mein Vater lebt in Tampa. Ihm ist aber zum Glück nichts passiert. Ich wünsche den Menschen, dass dort schnell wieder Normalität einkehrt.“, sagt Julian Green, der allen Betroffenen von Hurrikan Irma auch in einem Tweet gedachte. Der Wirbelsturm hatte mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometern pro Stunde Kurs auf Miami und Tampa Bay genommen, ließ die Großstädte dann aber aus.

 

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