Pfeile statt Bälle

Profis
Dienstag, 03.07.2018 // 18:33 Uhr

Die Profis der SpVgg Greuther Fürth waren in den letzten drei Tagen in der Fränkischen Schweiz und haben mal ohne Ball gearbeitet.

Das Ziel war bekannt, doch viel mehr auch nicht. In dieser Ungewissheit schwangen sich die Profis der SpVgg Greuther Fürth am Sonntagvormittag am Trainingszentrum auf die Fahrräder und radelten los in Richtung Fränkische Schweiz – Teambuilding war angesagt und das bis einschließlich Dienstag. Durch Wälder, über Wiesen vorbei an Pferden, führte der Weg die Spieler, Trainer und Betreuer nach Ebermannstadt. Dort begann das Kurztrainingslager der Spielvereinigung erst einmal mit einer ausgiebigen Dusche ehe bei einer Grill-Veranstaltung, organisiert vom TSV Ebermannstadt, dem neuen Jugendpartnerverein und der Partnerschule Gymnasium Fränkische Schweiz, nicht nur ein Buffet auf die Profis wartete, sondern auch viele Kleeblatt-Fans mit Bild- und Autogrammwünschen. Und trotz der langen Radl-Tour ließen es sich die Spieler nicht nehmen, zusammen mit den Fans auch die Torwand und die Geschwindigkeitsmessanlage auszuprobieren. 

Weiter ging das Kurztrainingslager, in dem laut Martin Meichelbeck, Technischer Direktor, „fußballfremde“ Dinge auf dem Plan standen aber erst am nächsten Morgen. Und tatsächlich: einen Ball haben die Kleeblatt-Profis am Montag vergebens gesucht. Stattdessen durften sich die Spieler mit Pfeil und Bogen bewaffnen. Beim Bogenschießen wurden in Gruppen Punkte erspielt, denn ein wenig Wettkampf durfte natürlich auch jetzt nicht fehlen. Ein ausgiebiger Spaziergang zur Burg Feuerstein läutete die Mittagszeit ein. Doch wie es beim Teambuilding sein soll, das Essen musste man sich schon verdienen. Nach dem Zieltraining am Schießstand ging es zur Fuß „ein paar“ Höhenmeter zur Verpflegungsstelle, die in der Jugendhaus Burg Feuerstein eingerichtet wurde.

Mit neuer Energie wartete dann die nächste Herausforderung auf die Kleeblatt-Profis, denn es ging in die „Wildnis“ der Fränkischen Schweiz. In Kajaks fuhren die Spieler, Trainer und Betreuer auf der Wiesent an Burg Rabeneck vorbei in Richtung Doos. Gerüchten zu Folge sollen ein paar Spieler auch eine besondere Bindung zum Wasser genossen haben. Doch das nahmen gerade bei diesen Temperaturen alle eher gelassen und als willkommene Abkühlung. Außerdem half man sich gegenseitig auch beim Aufrichten des Bootes und so kamen alle Beteiligten heil im Ziel an. „Wir hatten viel Spaß, das Wasser war aber schon ziemlich kalt. Wir mussten viel reden, sonst hätten wir uns ständig gedreht. Das haben wir aber gut hinbekommen“, so Neuzugang Maximilian Sauer. Das Teambuilding keine Dreitagesaktion ist, sondern letztlich jeden Tag gelebt werden muss, hat Trainer Damir Buric schon im Vorfeld betont. Der Coach und die Verantwortlichen werden dieses Thema also noch nicht zu den Akten legen, auch wenn ab Mittwoch wieder der Ball im Spiel sein wird.

 

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