Drei Debüts am Stück

Profis
Mittwoch, 29.08.2018 // 14:14 Uhr

Mit Tobias Mohr und Maximilian Sauer feierten zwei Neuzugänge am vergangenen Wochenende ihr Startelf-Debüt im Kleeblatt-Trikot.

Nachdem es bereits die beiden Neuen Daniel Keita-Ruel und David Atanga in die Startelf von Trainer Damir Buric schafften, kam am Samstag die Zeit für zwei weitere Neuzugänge. Nach drei Einwechslungen in den ersten drei Saisonspielen schaffte es Tobias Mohr am Samstag in die erste Elf. Und auch der Neuzugang aus Braunschweig, Maximilian Sauer kam zu seinem ersten Startelfeinsatz im Kleeblatt-Dress. Aber egal ob von der Bank oder von erster Sekunde, ob auf oder neben dem Feld, bei der Spielvereinigung ist zu sehen, dass sich jeder Spieler in den Dienst der Mannschaft, was für ein funktionierendes Mannschaftsgefüge spricht.

Nur einen Tag nach seinem 23. Geburtstag machte Trainer Damir Buric dem gebürtigen Aachener Tobias Mohr ein besonderes Geschenk. Die Nummer 29 hat sich über die vergangenen Wochen immer weiter an die erste Elf herangearbeitet und wurde gegen den SCP mit einem Platz in der Startformation belohnt. Bislang kam Mohr in allen Saisonspielen von der Bank und überzeugte, vor allem im Pokalspiel gegen den BVB, mit starken Leistungen und Offensivdrang auf der linken Seite.  Nach einer Vorlage im Spiel gegen Sandhausen, erzielte er bei seinem ersten Startelfeinsatz gleich seinen ersten Treffer. Trotzdem überwiegt nach dem unglücklichen Spielverlauf bei Mohr der Mannschaftsgedanke: „Natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass ich von Beginn an auflaufen durfte und dann sogar getroffen habe. Dieser Moment war einfach unglaublich! Aber die Schlussphase trübt das Ganze. Es war wirklich bitter, wir wollten unbedingt die drei Punkte einfahren.“

Daraus müssen und werden wir lernen.
Maximilian Sauer

Mit gemischten Gefühlen blickt auch Maximilian Sauer auf das Wochenende zurück. Nach der kräftezehrenden Woche mit dem Pokalspiel gegen den BVB, setzte Buric den hungrigen Neuzugang aus Braunschweig auf der rechten Defensivseite ein: „Dass der Trainer mir das Vertrauen geschenkt hat, ist ein wirklich schönes Gefühl. Aber wir wissen, dass uns in der Schlussphase Fehler unterlaufen sind. Daraus müssen und werden wir lernen.“

Wie Teamkollege Mohr scheut sich auch Sauer nicht vor dem Konkurrenzkampf im eigenen Team, denn „dadurch steigt die Intensität und das Niveau im Training, das zeigt sich auch in den Spielen.“ Trotzdem stellt sich der 24-Jährige dabei stets in den Dienst der Mannschaft: „Ich arbeite jede Woche hart und versuche, mich anzubieten. Wenn es passt wird der Trainer mir Chancen geben, diese will ich nutzen.“

Vielleicht ergibt sich schon am Samstag die nächste Möglichkeit, wenn das Gastspiel in Duisburg ansteht.

 

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