„Kann mich hier entwickeln“

Profis
Donnerstag, 04.10.2018 // 12:37 Uhr

David Atanga hat beim Kleeblatt den nächsten Entwicklungsschritt genommen. Nicht nur wegen seiner vier Torbeteiligungen ist der 21-Jährige mit dem leichtfüßigen Laufstil zu einem festen Bestandteil im Kleeblatt-Team geworden.

David Atanga scheint angekommen zu sein. Angekommen beim Kleeblatt, angekommen in der 2. Bundesliga und damit angekommen im deutschen Profifußball. Der Mittelfeldspieler hat in seiner jungen Karriere schon viel erlebt. Über die Red Bull Akademie in seinem Heimatland Ghana, fand er 2015 den Weg nach Salzburg. Ein Jahr später wechselte er als Leihspieler zum 1. FC Heidenheim ins deutsche Fußball-Unterhaus. Doch nach einem halben Jahr wurde das Leihgeschäft wieder beendet. Atanga durfte für den FCH nur 187 Spielminuten absolvieren. Ein Wert, den der Ghanaer in dieser noch jungen Saison beim Kleeblatt bereits fast verdreifacht hat.

In Fürth bekommt der Mittelfeldakteur die Chance, sich nachhaltig zu entwickeln und zu zeigen. Das vom Trainerteam Damir Buric in ihn gesetzte Vertrauen zahlte Atanga mit starken Leistungen auf dem Rasen zurück. Bis auf das Auswärtsspiel in Duisburg, das er aufgrund einer Rippenprellung verpasste, stand der 21-Jährige in jedem Pflichtspiel für das Kleeblatt auf dem Feld. Man kann also sagen: David Atanga hat seine Chance bislang genutzt.

Mit Übersicht und Tempo

„Ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft. Ich merke, dass ich mich hier weiterentwickeln kann und glaube, dass ich schon jetzt sehr viel dazugelernt habe“, blickt Atanga auf seine ersten Monate beim Kleeblatt zurück. „Ich freue mich, dass ich der Mannschaft mit meinen Einsätzen helfen kann. Wir investieren viel und wollen uns gemeinsam im Training und in den Spielen verbessern. Dann ist es natürlich für uns alle schön, dass es in der Liga schon ganz gut geklappt hat.“

Der 21-Jährige war bereits an vier Treffern beteiligt.

Im jungen Team von Damir Buric ist der flinke Offensivspieler ein belebender Faktor und zündete in den Spielen immer wieder seinen Turbo. Dann startet er entweder selbst ins Tempodribbling oder beweist immer wieder gute Übersicht und steckt einen Pass durch die Schnittstelle, um seine Teamkollegen in Szene zu setzen. So kommt der 21-Jährige bereits auf vier Torvorlagen. „Wir können uns alle noch verbessern und ich muss immer weiter an mir arbeiten“, gibt sich der Flügelspieler ganz bescheiden und ergänzt: „ich hätte auch nichts dagegen, wenn ich mich neben vielen weiteren Torbeteiligungen auch noch selbst in die Torschützenliste eintragen könnte“. Dagegen hätten auch die Kleeblatt-Fans bestimmt nichts einzuwenden. Die nächste Chance darauf wird es am Samstag gegen Jahn Regensburg geben.

 

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