Sieben Wochen nach Hiobsbotschaft

Ideguchi nach Rehabilitation in Tokyo vor Rückkehr nach Fürth

Profis
Dienstag, 20.11.2018 // 11:26 Uhr

Der 30. September war ein schwarzer Tag für Yosuke Ideguchi. Vor einigen Wochen ist einer der wohl schlimmsten Albträume, der einem Fußballspieler widerfahren kann, für den 22-Jährigen eingetreten: Kreuzbandriss im rechten Knie. Doch seitdem hat sich einiges getan – hier ein Update über die Reha-Fortschritte des Mittelfeld-Spielers.

Es war der 8. Spieltag für das Kleeblatt – das Team um Chef-Coach Damir Buric war zu Gast bei Dynamo Dresden. Für die Kleeblatt-Elf war es ein gutes Spiel, sie konnten einen 1:0-Sieg mit nach Hause nehmen. Doch für Mittelfeldspieler Yosuke Ideguchi war schon vor Abpfiff Schluss. In einem heftigen Zweikampf mit seinem Dresdner Gegenspieler verletzte er sich am rechten Knie. Nach der Behandlung der Kleeblatt-Ärzte und anschließender Diagnostik dann die Hiobsbotschaft: sein hinteres Kreuzband ist gerissen.

Kaum negative Reaktionen des Knies.
Martin Meichelbeck, Technischer Direktor

Rehabilitation in japanischer Einrichtung

Im Zuge seiner Verletzung beriet er sich mit Kleeblatt-Ärzten und Ärzten der japanischen Nationalmannschaft, welche Therapie für ihn die beste sei. Die Entscheidung fiel auf eine konservative Behandlung in seiner Heimat am „Internationalen Institut für Sportwissenschaften“ (JIISS) in Tokio. Die Reha-Einrichtung ist ein nationale Medizin-und Trainings-Center und zieht viele Spitzensportler und Spieler der Nationalmannschaft in die japanische Hauptstadt. Gerade die Spieler der japanischen Fußball-Nationalmannschaft erhalten hier eine bevorzugte Behandlung. Die Schwerpunkte in diesem Trainings-Center liegen in der Sportmedizin, medizinischen Rehabilitation und in den Sportwissenschaften.

Rückkehr zur Rückrunden-Vorbereitung möglich

Für Ideguchi wurde ein straffes und intensives Programm erstellt, mit dem er von früh bis spät an seiner vollkommenen Rehabilitation arbeitete. „Stand heute befindet er sich absolut im Zeitplan. Die japanischen Ärzte können kaum negative Reaktionen des Knies beobachten. Doch natürlich müssen Rückschläge in einem intensiven Rehaverlauf immer mit eingeplant werden. Wir haben heute die gute Nachricht bekommen, dass Ideguchi nächste Woche aus Japan nach Fürth zurückkehren wird. Wir werden ihn dann verschiedenen Untersuchungen und Belastungen unterziehen und dann sehen, wann er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Nach dieser schweren Verletzung haben wir als Ziel die Vorbereitung zur Rückrunde angepeilt. Wenn es schneller gehen sollte, umso besser.“, so der Technische Direktor der SpVgg, Martin Meichelbeck, der sich mit der medizinischen Abteilung im engen Austausch mit den Ärzten, Therapeuten und Beratern in Tokio befand.

 

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