Ein Dreier für´s Geschichtsbuch

200. Heimsieg bei Spielpremiere

Zwei von drei Torschützen: Keita-Ruel (traf zum 1:0) umarmt Siegtorschütze Richard Magyar.
Profis
Dienstag, 27.11.2018 // 16:35 Uhr

Das Spiel gegen den den 1. FC Magdeburg wird aus verschiedenen Gründen eine besondere Stellung in der Geschichte der SpVgg einnehmen.

Mit Überzeugung und Technik: Shawn Parker trifft per Freistoß zum Ausgleich.

Zum einen war es tatsächlich das erste Spiel gegen den FCM. Spiele der SpVgg Fürth gegen Magdeburger Vereine, die es vor langer Zeit gab, berührten keine Vorgängervereine des FC Magdeburg. Zum anderen war das schwer erkämpfte 3:2 auch der 200. Sieg der SpVgg in der eingleisigen Zweiten Bundesliga. 

Nun hat das Kleeblatt also diese Marke erreicht, Alemannia Aachen hat mit 207 Heimsiegen noch einen kleinen Vorsprung – wir gehen aber mal alle davon aus, dass das Kleeblatt diese Marke noch in der laufenden Saison knackt – die Heimstärke der Buric-Truppe sollte das Faustpfand dafür sein.

Nachdem die SpVgg die Tabellenführung in der Ewigen Tabelle der Zweiten Liga im Jahr 2017 von den Aachenern bereits übernommen hat, müssen sich die Westdeutschen wohl damit abfinden, dass ihnen auch diese Bestmarke nun abgejagt wird.

Wie alles begann

Jubel nach dem Sieg gegen Hertha: v. l.: Florian Hinterberger, Trainer Roos, Siggi Schneider und Lothar Leiendecker.

Los ging es im Übrigen gleich im ersten Spiel der neuen eingleisigen Zweiten Liga am 1. August 1981. Zu Gast war Absteiger Hertha BSC, der große Favorit und spätere Aufsteiger. Das Kleeblatt zeigte in dieser Begegnung eine tolle Leistung und schlug die Berliner 2:0. 15 000 Besucher im Ronhof waren begeistert von den Treffern von Mittelstürmer Leiendecker (64.) und Linksaußen Schaub (70.).

Die erste eingleisige Zweite Liga-Serie schloss die SpVgg Fürth damals als 13. von 20 Teams ab. Die ersten Aufsteiger aus der neuen Liga waren Schalke und Hertha.

Insgesamt hat die SpVgg allerdings bereits 284 Heimsiege erzielt, denn streng genommen muss man die 84 Erfolge am Ronhof aus der Zeit des zweigleisigen Bundesliga-Unterhauses dazuzählen. Seit 1974 hatte das Kleeblatt in der damals neu eigenführten 2. Liga Süd gespielt.

 

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