"Müssen richtig klug sein"

Der Vorbericht zum Heimspiel gegen den HSV

Profis
Mittwoch, 26.09.2018 // 16:00 Uhr

Wie gewohnt, geht es in einer Englischen Woche Schlag auf Schlag. Drei Spiele in acht Tagen lautet das Programm für die Elf von Damir Buric. In diesem Fall aber sogar gut: denn man hat schneller die Möglichkeit, eine Reaktion auf die Partie in Heidenheim zu zeigen. Aber der Coach warnt, doch nicht unbedingt vor dem kommenden Gegner.

Fußball wird gerne mal als Ergebnissport bezeichnet. Wenn man wie die SpVgg Greuther Fürth in diesem Rahmen dann auch noch etwas entwickeln möchte, wird die Aufgabe für die sportlich Verantwortlichen nicht unbedingt leichter.

Es geht nicht nur nach oben.
Damir Buric

In Fürth will man den Weg mit „jungen, hungrigen Spielern“ gehen, haben Rachid Azzouzi und Damir Buric schon häufiger betont. „Wir haben von einer Entwicklung gesprochen“, erklärte der Trainer also nach der ersten Saisonniederlage in Heidenheim und ergänzt: „Es geht im Fußball nicht immer nur stetig nach oben. Wir wissen, dass es ein langer Weg ist, der manchmal auch schwierig ist.“

Lernen und besser machen

Wichtig sei, dass man sich von Rückschlägen nicht umwerfen lässt und dass man die richtigen Schlüsse zieht. „Wir müssen schnell lernen und haben jetzt direkt wieder die Chance, es besser zu machen“, so Damir Buric. Gegen den Hamburger SV ist dies natürlich ein besonders schweres Unterfangen. Mit einem außergewöhnlichen Budget für Zweitligaverhältnisse und dem klaren Auftrag, zurück in die erste Liga zu kommen, sind die Hanseaten in ihre erste Zweitligasaison gestartet. "Wir wollen zeigen, dass wir in der Lage sind, uns mannschaftstaktisch klug zu verhalten", weist der Kleeblatt-Coach an.

Nicht gerade einfacher ist dann die Aufgabe, wenn hinter der Einsatzfähigkeit mancher Akteure in einer Englischen Woche wie schon in Heidenheim Fragezeichen stehen. Mit nur zwei Tagen zwischen dem Heimspiel gegen den HSV und dem Gastspiel in Dresden, worunter auch noch ein Anreisetag fällt, bleiben effektiv nur wenige Stunden, um die Mannschaft von Hamburg auf Dresden umzustellen. Deshalb weiß Damir Buric: "Wir haben am Sonntag wieder ein richtig schweres Spiel gegen Dresden. Von daher müssen wir richtig klug sein und alles optimal vorbereiten für diese beiden Spiele."

Zu Hause mit zwölf Mann

„Wir brauchen die tolle Unterstützung unserer Fans, um gemeinsam ein gutes Spiel zu liefern. Unabhängig davon, ob wir gegen einen der Topfavoriten um den Aufstieg spielen, wissen wir um unsere Stärke und wollen diese unseren Fans zeigen“, stellt Damir Buric seine Mannschaft auf die schwere Aufgabe ein. Rund 14.500 Besucher werden im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer erwartet, so dass es auch an der Tageskasse noch Tickets (für die Heim-Stehbereiche) geben wird.

 

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