"Einen großen Kampf liefern"

Der Vorbericht zum Spiel in Magdeburg.

Profis
Donnerstag, 25.04.2019 // 17:47 Uhr

Beim Premierenspiel des Kleeblatts als Gast beim 1. FC Magdeburg begleiten heiße Bedingungen diese Partie.

Über 800 Kleeblatt-Fans werden ihre Spielvereinigung zum ersten Zweitligaspiel der Geschichte auswärts beim FCM unterstützen. Coach Stefan Leitl sieht das sowohl als Ansporn als auch als Pflicht für sein Team: „Wir freuen uns, dass uns so viele Fans zum Auswärtsspiel nach Magdeburg begleiten. Das ist eine tolle Sache und wir sind uns schon bewusst, dass wir ihnen auch eine gute Leistung zeigen wollen.“ Eine gute Leistung, wie beispielsweise im Berlin-Spiel am Osterwochenende, wo die Leitl-Elf einen wahnsinnigen Kampfgeist, Mentalität und Leidenschaft an den Tag legte und den Aufstiegskandidaten am Rande der Niederlage hatte.

"Es wird eine hitzige Atmosphäre herrschen."
Stefan Leitl

„Viele Dinge waren gegen Berlin sehr gut“, findet auch der Kleeblatt-Trainer, will sich darauf aber nicht ausruhen: „Wir sind in der Lage, uns in jedem Spiel Torchancen zu kreieren. Das ist absolut positiv und jetzt gilt es, den nächsten Step zu gehen und aus diesen Chancen etwas Zählbares zu machen, um am Ende mit drei Punkten dazustehen.“ Was nicht nur den Coach positiv stimmte, sondern auch die Fans auf den Tribünen im Ronhof zu Höchstleistungen brachte, waren vor allem „das mutige Auftreten“ und „die Körpersprache mit all den Rückschlägen“. Nicht weniger wird dem Kleeblatt-Team auch am Samstag abverlangt werden. „All das, was wir von unseren Jungs sehen wollen, haben sie gut umgesetzt gegen Berlin und das ist jetzt auch in Magdeburg gefragt, weil das ein sehr schwieriges Spiel wird“, so Leitl.

Ein schwieriges Spiel nicht nur, weil der FCM „eine physisch sehr starke Mannschaft“ ist, sondern vor allem auch aufgrund der äußeren Einflüsse: „Das Stadion wird voll sein, es wird eine hitzige Atmosphäre dort herrschen.“ Vielleicht noch hitziger, da es in die entscheidenden Wochen für den FCM in Sachen Nichtabstieg geht. „Sie sind jetzt dabei, ihre Chance zu wittern, um die Klasse zu halten. Sie werden jetzt alles reinwerfen.“, ist sich Stefan Leitl sicher und geht mit Vorfreude an die Sache ran: „Wir werden bereit sein und dort einen großen Kampf liefern.“

Ein Ziel und zwei Fragezeichen

Für Samstag fraglich: Maximilian Wittek nach Berlin-Spiel angeschlagen.

Sein Plan geht aber noch weiter und über das Geschehen unten auf dem Rasen hinaus. „Wir wollen es mit unserer Leistung schaffen, dass unsere Fans lauter sind, als die von Magdeburg.“ Ein Appell mit Augenzwinkern also an alle, die sich für das Kleeblatt auf den Weg nach Sachsen-Anhalt machen. Denn was das Kleeblatt mit seinen Fans im Rücken im Stande ist zu leisten – wir alle bekamen es gegen Berlin zu sehen! Und dann: dann kann die Spielvereinigung hoffentlich hinter Saisonziel Nummer eins – die 40 Punkte – einen Haken setzen.

Keine Haken, sondern Fragezeichen stehen bei Stefan Leitl noch hinter den Einsätzen von Maximilian Wittek und Richard Magyar. Wittek kehrte gegen die Hauptstädter wieder in die Startelf zurück und musste gleich in der zweiten Minute einen harten Schlag von Unions Sebastian Polter einstecken, der ihn immer noch plagt. Magyar stieg nach seinem Fehlen gegen Berlin heute wieder ins Mannschaftstraining ein. Definitiv nicht dabei sein wird bekanntermaßen der rotgesperrte Daniel Keita-Ruel.

Allen Kleeblatt-Fans, die in Magdeburg dabei sind, legen wir auch nochmal unsere Auswärtsinfos an Herz!

 

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