In den 90ern geht´s bergauf

1991 Aufstieg in die Bayernliga

Zu Beginn der Aufstiegssaison 90/91 wirft die SpVgg Fürth Borussia Dortmund aus dem DFB-Pokal. In dieser Szene streckt sich Teddy de Beer vergeblich nach dem Freistoß Achim Beierlorzers (nicht im Bild).

Nach drei dritten Plätzen gelingt im vierten Anlauf endlich der Aufstieg. In einem Entscheidungsspiel in Bayreuth werden die punktgleich an der Tabellenspitze eingekommenen Amateure des 1. FCN 2:1 geschlagen.

1994 Qualifikation zur Regionalliga Süd

In der Regionalliga kam es zu einigen Derbys der SpVgg Fürth gegen den TSV Vestenbergsgreuth. Hier die Fürther Zettl und Auernhammer, ganz links der Greuther Harry Koch.

Die SpVgg Fürth qualifiziert sich für die neue Regionalliga Süd. Im ersten Spieljahr wird das Kleeblatt Dritter, der TSV Vestenbergsgreuth kommt auf Platz fünf.

1995 Beitritt der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth

Die Architekten der Hochzeit zwischen der SpVgg Fürth und dem TSV Vestenbergsgreuth: Helmut Hack und der inzwischen verstorbene Edgar Burkart.

Nach eingehenden Verhandlungen stimmt die Jahres-Hauptversammlung der SpVgg Fürth im Oktober dem Beitritt der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth als „juristische Person“ zur SpVgg Fürth bei.

1997 Aufstieg in die Zweite Bundesliga

Die Rückkehr der SpVgg in das Profilager feierten schon 1997 Tausende von Menschen vor dem Rathausbalkon.

In der Saison 1996/97 tritt erstmals die SpVgg Greuther Fürth an. In der Regionalliga Süd belegt das von Armin Veh trainierte Team hinter dem 1. FC Nürnberg Platz zwei und steigt direkt in die Zweite Bundesliga auf. Das Playmobil-Stadion, die erste Renovierungsstufe des Ronhofs, wird noch vor dem Start der Zweitliga-Saison mit einem Fassungsvermögen von 15 000 Besuchern eingeweiht.

2000 Deutscher Hallenmeister

Beim seinerzeit beliebten „Budenzauber“ spielte sich die SpVgg bis ins Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

Die SpVgg Greuther Fürth gewinnt die Deutsche Hallenmeisterschaft. Zwar wurde das Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach verloren, doch da der Gladbacher Lanzaat Marihuana geraucht hatte und deshalb bei der Doping-Kontrolle auffällig geworden war, wird die Borussia disqualifiziert und der SpVgg der Titel zuerkannt.