Schnüdel, Schanzer, Lilien

So spielt der Kleeblatt-Nachwuchs am Wochenende

Nachwuchs
Freitag, 08.11.2019 // 08:03 Uhr

Schnüdel mit neuem Trainer, knappe Kisten bei den Schanzern, hungrige Lilien – gegen diese Teams treten die Jugendmannschaften der SPVGG GREUTHER FÜRTH am Wochenende an. Unser Nachwuchs-Vorbericht:

U23: „Paroli bieten“

Zwei Punkte aus den letzten fünf Spielen – diese Serie war zu wenig für Schweinfurts Coach Timo Wenzel. Am Dienstagvormittag teilte der FC Schweinfurt 05 mit, das Verein und Trainer fortan getrennte Wege gehen. Noch am gleichen Tag wurde Tobias Strobl vorgestellt – der Namensvetter des Defensivakteurs von Borussia Mönchengladbach stand zuletzt für die U21 des FC Ingolstadt in der Regionalliga Bayern an der Seitenlinie. Sportlich beendete die Strobl-Elf die Saison über dem Strich, durch den Abstieg der FCI-Profis in Liga drei stieg der Nachwuchs aber in die Bayernliga Süd ab – was wiederum bedeutete, dass die Kleeblatt-U23 nicht in der Relegation antreten musste.

Seit Dienstag steht Strobl als beim FCS unter Vertrag – und den kommenden Gegner nach einem Trainerwechsel zu beurteilen, ist nie ganz einfach. „Jeder Spieler, der bisher vielleicht eher im zweiten Glied stand, wird diese Woche umso wacher sein und um im Training um seine Chance kämpfen. Da kann eine neue Dynamik entstehen“, weiß U23-Trainer Petr Ruman. „Schweinfurt hatte eine klare Philosophie, klare Muster, die vielleicht verloren gehen, wenn ein neuer Trainer seine Gedanken einbringt.“

In der – punktgleich (33) mit der zweitplatzierten SpVgg Bayreuth – aktuell auf Platz 3 gelegenen Schnüdel-Truppe sieht Ruman „eine gestandene Mannschaft mit Qualität – aber auch mit Schwächen, die wir nutzen wollen.“ Ruman erwartet „ein gutes Spiel, beide Mannschaften suchen den Weg nach vorne. Wir freuen uns drauf!“ Anstoß im Willy-Sachs-Stadion (Ander-Kupfer-Platz 2 | 97424 Schweinfurt) ist am Samstag um 14 Uhr.

U19: „Schalter umlegen“

Ebenfalls auswärts müssen die A-Junioren der SPVGG GREUTHER FÜRTH ran: Die Mannschaft von Marco Ried tritt in Ingolstadt an – aktuell auf Rang 8 der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest gelegen. Mit Ausnahme der Partien bei Bayern München (0:4) und in Hoffenheim (0:3), gegen die die Schanzer keine Chance auf Punkte hatten, endeten – mit Ausnahme des 3:0-Sieges gegen Kaiserslautern – alle weiteren sieben Spiele mit höchstens einem Tor Differenz.

U19-Trainer Marco Ried: „Wir haben in der Vorbereitung gegen Ingolstadt gespielt und kennen die Spielweise: Sie kommen viel über die Flügel, suchen den schnellen Ball nach vorne, wo sie ihre zwei richtig starken Spitzen suchen. Wir haben uns auf den Gegner eingestellt und werden etwas entgegenzusetzen haben.“ Neben fußballerischen Qualitäten wird aber auch wieder voller Einsatz gefordert sein. Ried: „In so ein Spiel musst du auch wieder über den Kampf reinkommen. Die Formkurve der Jungs zeigt nach oben, jetzt wollen sie das auch in Ergebnissen bestätigen. Dazu müssen wir wieder unsere Bestleistung auf den Rasen bringen.“ Den ersten Saisonsieg einfahren und somit den „Schalter umlegen“ will seine Elf am Samstag ab 11 Uhr, wenn der Ball an der Bezirkssportanlage Süd-Ost (Martin-Hemm-Straße 2, 85053 Ingolstadt) rollt.

U17: „Blicken auf uns“

Drei Niederlagen in Folge, mit jeweils drei Gegentoren – so kommt die U17 des SV Darmstadt 98 an die Charly-Mai-Sportanlage. Mit Mainz (2.), Augsburg (4.) und Bayern München (3.) standen den Lilien, die zuvor vier Spiele in Serie ungeschlagen blieben, aber auch absolute Top-Teams gegenüber. Aktuell steht Darmstadt fünf Punkte und vier Plätze vor dem Kleeblatt, mit einem Dreier könnte die Gitschier-Elf also auf zwei Punkte heranrücken – dafür braucht es gegen den SVD aber einen richtig guten Tag. „Darmstadt hat schon einige Punkte geholt – haben dem einen oder anderen schon wehgetan. Sie bringen Geschwindigkeit mit, ein starkes Umschaltspiel, kommen zudem auch über gute Athletik ins Spiel“, weiß Trainer Tobias Gitschier.

Die Partie ist bereits das letzte Vorrundenspiel fürs Kleeblatt, wenn auch das Fußballjahr 2019 noch vier weitere Prüfungen bereithält. „Wir wollen von unseren 9 Punkten wegkommen, blicken auf uns, wollen dafür sorgen, dass wir wieder nach oben ran rücken. Wichtig wird dabei sein, dass wir die Zweikampfführung aus der letzten Woche mitnehmen, uns wieder wehren.“ Der Anpfiff auf der Charly-Mai-Sportanlage (Kapellenstr. 37, 90762 Fürth) ertönt am Samstagmittag um 13 Uhr.

 

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