"Wollen unbedingt gewinnen"

Letztes Heimspiel vor 13.000 Zuschauern

Profis
Donnerstag, 16.05.2019 // 17:15 Uhr

Seit vergangener Woche steht fest: das Kleeblatt wird 2019/20 in seine 31. Zweitligasaison! Die Planungen dafür laufen natürlich schon auf Hochtouren, jetzt steht aber erst noch der Saisonabschluss vor heimischer Kulisse gegen die Kicker vom Kiez an.

Über 13.000 Zuschauer werden am Sonntag im Ronhof erwartet. Entgegen so mancher Floskeln, es ginge ja um nichts mehr in dieser letzten Partie, betont Kleeblatt-Trainer Stefan Leitl, dass dieses Spiel „in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Spiel“ ist. In Person von Rachid Azzouzi gedacht geht´s da natürlich in erster Linie darum, dass jeder Tabellenplatz mehr Geld – zum Beispiel für neue Transfers – bringt.

Im „worst case“ gedacht geht es aber auch noch darum, im DFB-Pokal im Profi-Topf zu bleiben. Kleeblatt-Trainer Stefan Leitl geht es aber vor allem drum, den Fans einen schönen Abschluss zu bereiten. „Es ist das letzte Heimspiel vor unseren Fans, es ist eine schöne Kulisse und wir wollen uns mehr als ordentlich in die Sommerpause verabschieden“, unterstreicht der Kleeblatt-Trainer.

Spannung trotz Druckabfall

Natürlich kann man nach der Partie in Aue jetzt gegen den FC St. Pauli „befreit aufspielen und ohne großen Druck“.  Dennoch sind da Dinge, die die Spannung immer noch hochhalten. Zuerst stellt sich die Frage, was da am Sonntag mit den Kiezkickern überhaupt auf die SpVgg zukommt. „Es ist schwer, sie einzuschätzen, weil St. Pauli große Personalsorgen hat. Trotzdem ist es eine Mannschaft, die auch in der Breite über einen guten Kader verfügt“, erklärt Stefan Leitl. Und auch am 34. Spieltag hat sich in dieser Zweiten Bundesliga nichts geändert. Wenn man punkten will, muss man sein Maximum abrufen.

"Große Motivation für das Publikum."
Stefan Leitl

„Wir wollen aktiv in das Spiel reingehen, eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen und den Gegner früh stören“, gibt 41-jährige Übungsleiter den Plan vor. Dass seine Mannschaft trotz erreichtem Klassenerhalt die Spannung hochhalten wird, daran hat der Coach keine Zweifel und berichtet sogar von Gesprächen mit den Spielern: „Der Tenor aus der Mannschaft ist, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollen.“ Hilfreich könnte da einerseits das befreite Aufspielen als auch die „große Portion Selbstvertrauen“ sein, mit dem das Kleeblatt ins letzte Spiel gehen kann. Am Ende schöpft das Kleeblatt-Team aber „große Motivation“ vor allem daraus, „unserem Publikum nochmal ein gutes Spiel“ zeigen zu wollen.

Für dieses Vorhaben stehen Stefan Leitl außer Sebastian Ernst alle Mann zur Verfügung, denn Daniel Keita-Ruel kehrt nach seiner Rotsperre zurück ins Team. „Er ist ein wichtiger Spieler für uns, der eine gewisse Torgefahr ausstrahlt und auch im Spiel gegen den Ball wichtig für uns ist.“ Und vielleicht schafft es das Kleeblatt ja, die Saison so zu beenden, wie es sie begonnen hat: mit einem Heimsieg, jubelnden Fans und – wer weiß – vielleicht ja auch mit einem Keita-Doppelpack.

 

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